VEREIN ZEHNTHAUS e.V.
Swisttal-Odendorf/Essig     

Vorjahresprogramme

Zehnthaus, Am Zehnthof 1, 53913 Swisttal-Odendorf


Rückblenden zu den Vorjahren finden Sie hier: Was war aktuell?








Rückblende 2014

Landfrauencafé im Zehnthaus hört auf
Dank des Zehnthausvereins an die fleißigen Frauen

Swisttal-Odendorf. - Im Frühjahr 2006 wurde auf dem Odendorfer Zehnthofplatz mit viel Elan und Optimismus ein „Rheinischer Bauernmarkt“ mit regionalen Produkten aus der Umgebung eröffnet. Da gab es Stände mit Obst und Gemüse, frischem Fleisch und Wurstwaren, Käse, Blumen und vieles anderes mehr. Parallel dazu zog in das Zehnthaus das „Landfrauencafé“ ein, das selbst gebackene Torten und Kuchen und die dazu gehörenden Getränke, aber auch selbst hergestellte Marmeladen anbot. Die Begeisterung war groß. Von allen Seiten wurde das neue Angebot begrüßt. Aber das Einkaufsverhalten der Odendorfer trug dem nicht Rechnung. Es gibt im Ort zu viele andere Anbieter für das gleiche Warensortiment. So bröckelte die Präsenz der Anbieter und damit ihr Angebot nach und nach ab. Bis zuletzt nur noch ein Fischlieferant aus Bremerhaven mit sehr leckerem frischen Fisch übrig blieb. Und eben das Landfrauencafé, das bei sonnigem Wetter auf dem Zehnthofplatz Stühle und Tische aufstellte, so dass man sich wie im Biergarten – ohne Bier – fühlte. Das Café hatte sich zu einer festen Größe im Odendorfer Leben entwickelt. Hier fanden sich Alt-Odendorfer und Neubürger zusammen. Leute, die man sonst nicht in einem Café antreffen würde, trafen sich jetzt regelmäßig nicht nur zum kurzen Schwätzchen, sondern zu zeitlich ausgedehnten „Sitzungen“, bei denen häufig die Welt verbessert wurde – oder auch nicht.

Doch das ist nun zu Ende. Den letzten beiden Betreiberinnen des Landfrauencafés, Elisabeth Kümpel und Hannelore Kluge, wurde das zu viel und zu schwer. So haben sie jetzt den Betrieb des Cafés aufgegeben. Am 27. November war es letztmalig geöffnet. Der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig, der den Landfrauen die Räumlichkeiten überlassen hatte, bedauert diesen Schritt sehr, zeigt aber auch Verständnis für diese Entscheidung. Dem Verein als Vermieter sei es aber ein Anliegen, den beiden verbliebenen Café-Betreiberinnen und Monika Heck, einer langjährigen Mitstreiterin, für ihre Arbeit im Zehnthaus, für ihr Engagement für Odendorf und für die langjährige gute Zusammenarbeit zu danken. Neben den obligatorischen Blumen überreichte ihnen die Erste Vorsitzende des Vereins, Dr. Maria Burger, Restaurant-Gutscheine für ein gutes Essen. „Sie haben achteinhalb Jahre für das leibliche Wohl ihrer Gäste gesorgt. Jetzt ist es an der Zeit, dass Sie auch mal etwas für Ihr leibliches Wohl tun“ betonte Burger.

Wie es mit einer vergleichbaren Einrichtung weitergeht, steht noch nicht fest. Vielleicht tut sich etwas im nächsten Frühjahr in Zusammenarbeit mit der Katholischen Frauengemeinschaft und dem Katholischen Pfarrzentrum. Der freundliche Fischverkäufer aus Bremerhaven hofft auch weiterhin auf Kundschaft, jeden Donnerstagnachmittag auf dem Zehnthofplatz – wenn entsprechende Nachfrage besteht.

Mittwoch, 3. Dezember 2014, 20 Uhr
Erzählerin Karin Weiss
Brüder Grimm – Erzählte Kostbarkeiten

Es war einmal mitten im Winter ... Es war einmal eine arme Frau ... In alten Zeiten lebte ein König ... Es hatte ein Mann einen Esel ... In unbestimmt ferner Vergangenheit spielen Geschichten, die uns in ihrer Zeitlosigkeit auch heute berühren können.
Alle haben wir schon Märchen gehört und gelesen und wahrscheinlich auch schon selbst erzählt. Vielleicht glauben wir vorschnell: Märchen der Brüder Grimm – kenne ich doch schon. Aber haben wir den Texten, deren Inhalt wir irgendwie kennen, schon einmal richtig zugehört?
Die Gelegenheit dazu haben Sie bei einem Literaturabend im Zehnthaus.
Karin Weiss hat eine Ausbildung in der Kunst des Erzählens und eine Stimmbildung absolviert. Seit einigen Jahren ist sie als professionelle Erzählerin tätig. Sie erzählt für Kinder und Erwachsene, bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen, Geschichten und klassische Volksmärchen der Weltliteratur. Besonders gerne trägt sie die Märchen der Brüder Grimm vor. Das gemeinschaftliche Zuhören wird zur inneren Verbundenheit bei Jung und Alt.
Karin Weiss berichtet: „Für mich sind Märchen erzählte Kostbarkeiten, die bis heute nichts von ihrer Schönheit und Weisheit verloren haben."
Wir laden Sie herzlich ein zu einem stimmungsvollen Abend im Zehnthaus. Lassen Sie sich entführen in die Welt der Märchen.

Kunstausstellung im Zehnthaus unter der Schirmherrschaft Verein Zehnthaus e.V.

Fr. 07.11. - So. 09.11.2014, Zehnthaus

Kunstausstellung im Zehnthaus auch in diesem Jahr vorverlegt!
Der im vergangenen Jahr erstmalig testweise eingeführte frühere Ausstellungstermin hat sich bewährt. Deshalb hatten auch in diesem Jahr 10 Künstler aus der Region ihre Arbeiten schon in der zweiten Novemberwoche präsentiert.

Damit konnte sich die beliebte Ausstellung von den vielen Vorweihnachtsterminen abkoppeln und bot doch gleichzeitig den Besuchern Gelegenheit, ein besonderes Weihnachtsgeschenk zu erwerben.

Eine interessante Mischung aus im Zehnthaus bereits gut bekannten und aus neuen Künstlern, die die Organisatorin gewinnen konnten, zeigte Werke aus folgenden Bereichen:

Gold-und Silberschmuck (Nina Buchmann); Collagen (Ines Depré); Quilts und Patchwork (Karin Donath); Aquarellmalerei (Dankward von Funk); Tierporträts (Norbert Gramer); Naturfotografie (Paul Kornacker); freie/ experimentelle Stickerei (Ursula Liebenau); Collagen, Acryl-, Aquarellmalerei (Donatha Reinhard); Holzarbeiten (Bernd Scheffler) und Keramik (Anne Steckelbroeck).

Die Ausstellung stand unter der Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus e.V. Die Vernissage, zu der der Verein jedermann herzlich einlud, war am Freitag, 07.11.2014 um 20:00 Uhr.

Ausstellungstermine waren am Samstag, 08.11.2014 sowie am

Sonntag, 09.11.2014.
Freitag, 31. Okt. 2014, 20 Uhr, Zehnthaus

Musikabend: Consort of Five, Voices
Renaissancemusik für fünf Blockflöten

Sonja Kemnitzer, Eva Susanna Kuen, Andrea Vinçon, Claudia Heinisch, Nina-Eike Riegler

Seit seiner Gründung begeistert Consort of five mit zahlreichen Konzerten auf internationalen Festivals, in kleinen Kirchen und alten Schlössern sein Publikum. Die Blockflötistinnen haben an den führenden Hochschulen für Alte Musik in Basel, Bremen, Köln, Frankfurt, Zürich und Paris studiert und sich auf die Erforschung und Interpretation dieser Musikrichtung spezialisiert. Sie erhielten wichtige Impulse von weltweit renommierten Professoren wie Han Tol, Kees Boeke und Michael Schneider. Konzertreisen führten das Ensemble u.a. nach Estland, in den Libanon und in die Schweiz. Die Musikerinnen wirkten außerdem mit an mehreren Produktionen u.a. für Radio Bremen und den Bayerischen Rundfunk. Im Jahr 2009 erschien die CD "Voices", die u.a. im Sender WDR 3 vorgestellt wurde.

Das Blockflötenquintett widmet sich hauptsächlich der Renaissance-Musik. Sein umfassendes Repertoire enthält weitgehend unbekannte Werke und ermöglicht kurzweilige und geistreiche Programme. Consort of five steht für lebendige und aussdrucksstarke Interpretationen. Die Künstlerinnen formen fünf eigenständige Stimmen zu einem transparenten Gesamtklang, dessen Wärme und Nuancenreichtum faszinieren. Musiziert wurde auf über 20 Blockflöten von Sopran bis Subbass, die eigens für das Quintett nach historischen Vorbildern gefertigt wurden.

Im Rahmen des Konzerts gaben die jungen Blückfötisten Michel Ehlker, Janik Nagen sowie Leonie Titz, Schüler an der Musikschule Meckenheim-Rheinbach-Swisttal, gemeinsam mit ihrer Lehrerin Dorothee Simone einen Gastauftritt mit franösischen Chansons der Renaissance.

Mittwoch, 01. Oktober 2014, 20 Uhr, Zehnthaus
Künstler im Kampf, pro und contra 1914 - 1918
Dr. Carl Körner sprach im Odendorfer Zehnthaus

Swisttal-Odendorf. – Einen außergewöhnlich beeindruckenden, berührenden Vortrag erlebten kürzlich die Besucher des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig. Vor hundert Jahren begann der Erste Weltkrieg. Daher hatte der Verein den Odendorfer Künstler Dr. Carl Körner gebeten, über „Künstler im Kampf, pro und contra 1914 – 1918“ zu sprechen.

Körner begann mit den drei „Einigungskriegen“, dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864, dem sog. Deutschen Krieg 1866 und dem Deutsch-französischen Krieg 1870/71, in deren Folge es zur Gründung des Deutschen Reiches kam. Im ganzen Reich hatte sich ein deutsches Nationalbewusstsein gebildet. Um diese Einheit zu schützen waren weite Teile des Volkes auch zu einem „Heiligen Krieg“ bereit. Dieser Stimmung konnten sich auch viele Künstler nicht entziehen und ließen sich für die Kriegspropaganda einspannen. Sie sprachen “von der reinigenden Kraft des Krieges“ (Ernst Ludwig Kirchner) oder meinten, „die Idee des Krieges ist etwas, dem alles andere untergeordnet“ werden müsse (Ernst Barlach). Georg Grosz meldete sich erst freiwillig, übte später aber harsche Kritik an der Gesellschaft und an der Kirche. Auch Oskar Kokoschka war anfangs euphorisch, ging an die russische Front, wurde dort verwundet und kam später als “Kriegsmaler“ zurück, um damit dem Vaterland zu dienen, wie er sagte. Ernüchtert gab er aber bereits 1917 seine „Anti-Kriegs-Mappe“ heraus. Das war nicht ungefährlich, denn Kritiker wurden gesellschaftlich ausgesperrt oder gar bestraft. Max Beckmann nannte als Einziger die Mobilmachung „die größte nationale Katastrophe“. Er war gegen den Krieg, zog aber aus Nationalbewusstsein als Sanitäter ins Feld. Seine Kriegserlebnisse konnte er lange Zeit nicht verarbeiten. Ähnlich erging es Otto Dix, der anfangs die Entwicklung positiv sah, freiwillig in den Krieg zog, dann ironische Kritik übte und sich viele Jahre mit der Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse quälte.

Die Schilderungen Körners und die teilweise unter die Haut gehenden Bilder, die er dazu zeigte, zeigten Wirkung. Als er mit seinem Vortrag endete, herrschte bedrückte Stille – bis sich wie befreit rauschender Beifall erhob. Körners Angebot, noch auf Fragen einzugehen, fand kaum Resonanz. Das Publikum brauchte erst einmal Zeit, um das Gehörte und Gesehene zu verarbeiten.
Samstag, 06. September 2014, ganztägig,
Exkursionsleitung: Dr. Jens Friedhoff
Exkursion nach Hachenburg mit Abtei Marienstatt, Stadt Führung, Schlossanlage Hachenburg und Besuch der Ausstellung 700 Jahre Hachenburg
Nach dem Vortrag hat der Zehnthausverein die Wirkungsstätten der Grafen von Sayn in Hachenburg und der Abtei Marienstatt aufgesucht. Um „Die Grafen von Sayn – eine mittelrheinische Dynastenfamilie“ ging es auch bei der Exkursion. Das Grafengeschlecht von Sayn leitete seinen Namen von der bei Bendorf errichteten Burg Sayn ab und wurde 1139 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die genauen Ursprünge der ersten Grafen von Sayn liegen noch im Dunkeln; eine Abstammung vom Haus Nassau ist wahrscheinlich. Die Grafen erwarben nach und nach Güter im Westerwald, an der Sieg und am Niederrhein. Zu den bedeutendsten Vertretern der Familie gehört Graf Heinrich III. von Sayn, der um 1200 Burg und Ort Hachenburg gründete und als einer der Gründer des Zisterzienserklosters Marienstatt bei Hachenburg gilt.
Mittwoch, 27. August 2014, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag von Dr. Jens Friedhoff
Die Grafen von Sayn – eine mittelalterliche Dynastie
Dr. Jens Friedhoff spricht im Odendorfer Zehnthaus

Swisttal-Odendorf. – Zu einem Vortrag über das Grafengeschlecht derer von Sayn, Gründer der Stadt Hachenburg, lud der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig in das Odendorfer Zehnthaus, Am Zehnthof 1. Referent des Abends war der Historiker Dr. Jens Friedhoff, Stadtarchivar von Hachenburg,wo er sich in diesem Jahr dem 700jährigen Stadtjubiläum widmete.
Erstmals urkundlich in Erscheinung treten die Grafen von Sayn im Jahre 1139. In nur drei Generationen gelang ihnen der Aufstieg zu einer der bedeutendsten Dynastien im Mittelrheingebiet. Ausgehend von ihrer namengebenden Stammburg Sayn am Nordrand des Neuwieder Beckens erstreckte sich ihr Besitz in weiter Streulage von der Lahn über den Westerwald bis zur Siegmündung (Stadt und Burg Blankenberg), bis nach Südwestfalen und an den Niederrhein (Hülchrath). Zu den bedeutendsten Vertretern der Familie gehört Graf Heinrich III. von Sayn (gest. 1246/47), der am Ostrand seines Herrschaftsgebietes um 1200 Burg und Ort Hachenburg gründete. Gemeinsam mit seiner Gattin Mechthild gilt er als zweiter Gründer des Zisterzienserklosters Marienstatt bei Hachenburg. Im Rahmen des Vortrags wurde die Geschichte des heute fürstlichen Hauses Sayn von den mittelalterlichen Anfängen bis zur Gegenwart beleuchtet.
Der Vortrag war zugleich Vorbereitung auf die Exkursion des Zehnthausvereins am Samstag, 6. September, bei der Dr. Friedhoff durch Hachenburg mit Schloss und Ausstellung sowie zum Kloster Marienstatt führte.

Swisttalfest in Odendorf, Zehnthofplatz
So., 24.08.2014, 13-18 Uhr


Sommerferien: 07.07.2014-19.08.2014

Zehnthausverein trauert um Heinz Frommhold
Swisttal-Odendorf. - Große Anteilnahme hat beim Vorstand des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig die Nachricht ausgelöst, dass Heinz Frommhold am 11. Juli verstorben ist. Mit ihm verliert der Zehnthausverein ein über viele Jahre aktives und engagiertes Mitglied.
Heinz Frommhold war eines der Gründungsmitglieder des Vereins und arbeitete gemeinsam mit dem Ersten Vorsitzenden Dr. Johann Bayer und anderen Vereinsmitgliedern an dem Ziel, das Zehnthaus vor dem Abriss zu bewahren und zu restaurieren. 1976 wurde er zum Zweiten Vorsitzenden gewählt, ein Amt, das er bis 1982 wahrnahm. Das war eine besonders arbeitsintensive Zeit, die wegen der wichtigen Bauphase ausgefüllt war mit viel technischer Planung und Organisation sowie oft zähen Verhandlungen mit der Gemeinde Swisttal. Denn im Juli 1981 stand die Eröffnung des renovierten Zehnthauses an.
1982 aus dem Vorstand ausgeschieden setzte er seine Kraft weiterhin für den Zehnthausverein ein, indem er für die Mitglieder Exkursionen durchführte und Wanderungen organisierte.
Noch im März dieses Jahres war Heinz Frommhold anlässlich des 40jährigen Vereinsbestehens gemeinsam mit anderen Gründungsmitgliedern zu einer Kaffeerunde im Zehnthaus und beteiligte sich fröhlich und lebhaft an den Gesprächen. Umso überraschender trifft da den Vorstand die Todesnachricht. Der Zehnthausverein wird Heinz Frommholds Andenken in Ehren halten und bewahren.



Dorffest mit Kirmes in Swisttal-Odendorf, Zehnthofplatz, Am Zehnthof 1
Sa.+So., 28.-29. Juni 2014

Trödelmarkt und Große Tombola mit vielen Gewinnen
Schießwagen und Laserschießen
Pendelwurfstand – Töpfern – Naturquiz
Eine-Welt-Laden, Kickern und Buttons herstellen
Kinderschminken und Fahrzeugrennen für Kinder
Fußball-Torwandschießen und Rennsimulator
Ausstellung “Große Künstler – Kleine Künstler“
Vorführung von Löschfahrzeugen und Rettungsgerät

Josef Muhr über "Huhdütsch met Knubbele - was ist typisch Rheinisch?"

Von Susanne Träupmann - GA Bonn vom 05.06.2014
SWISTTAL-ODENDORF. Es gibt ihn wohl doch, den typischen Rheinländer. Was unterscheidet den Menschen aus Bonn, Düsseldorf, Köln, dem Bergischen Land und der mittleren und unteren Sieg von Bewohnern anderer deutscher Regionen?
Experte der 'kölschen Sproch': Josef Muhr zu den feinen Nuancen des Dialekts. Foto: Henry
Experte der 'kölschen Sproch': Josef Muhr zu den feinen Nuancen des Dialekts.
Foto: Henry

Diese Frage beschäftigt seit Jahren den Germanisten und Historiker Josef Muhr. Um "Rheinische Mentalität im Spiegel Ihrer Sprache" ging es in seinem Vortrag am Dienstagabend im Odendorfer Zehnthaus. Auf Einladung des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig um die erste Vorsitzende Maria Burger sprach der gebürtige Kölner zum dritten Mal in der Swisttaler Ortsgemeinde.

Muhr geht in seiner "Sprach- und Mentalitätsforschung" ("es ist keine mathematische Bestimmbarkeit, sondern eher eine Vernunft des Herzens") vom Kölschen, seiner Muttersprache, aus ("das Hochdeutsche habe ich mir als Zweitsprache angeeignet"). Und da faszinieren die Derbheit und Direktheit der Sprache, die aber, so Muhr, trotzdem in ihren Bedeutungen nuanciert sei.

So benutze der Kölsche "leck mich am Aasch" im Sinne von "Was Du nicht sagst" oder "das darf doch nicht wahr sein". Muhr machte deutlich, dass der Rheinländer hinter seiner groben Sprache ein Gefühlsleben verberge, mit dem er jedoch nicht "hausieren" gehe. Die Zurschaustellung seiner Gefühle sei ihm unangenehm.

"Nä, nä, wat ene bedrövte Krom, do spricht mer am beste jarnit vun", sei dann eine der Standard-Antworten. Der Grund für das Misstrauen allem Pathetischen, allem Fanatismus gegenüber liegt für Muhr in der Vermischung der Bevölkerung durch die Jahrhunderte. Ein Rheinländer kritisiere nicht, sondern seine Kritik wirke eher besänftigend.

Als Urkölner führte Muhr denn auch "Tünnes und Schäl"an, in deren Logik das Denken und Fühlen der Domstädter sichtbar werde. Witze über die politische und kirchliche Obrigkeit gehörten auch heute noch zum Alltag. Geselligkeit, Lebens- und Genussfreude seien wesentliche Merkmale des typischen Rheinländers. Letztlich, so Muhrs Fazit, drücke sich in der Sprache die Denkweise und damit auch die Mentalität des Rheinländers aus.

Bedauerlich findet er das allmähliche Verschwinden der deutschen Mundarten. "Aber es gibt ermutigende Zeichen dafür, dass wir im Rheinland dem hochdeutschen Einheitsbrei nicht gänzlich anheimfallen werden". Begeistert zeigten sich die 70 Zuhörer, deren Fragen zu dialektalen Nuancen Muhr beantwortete.

GA Bonn Artikel vom 05.06.2014


Samstag, 24. Mai 2014, ganztägig
Exkursion zur Wahnbachtalsperre, Fischereimuseum Bergheim/Sieg

Exkursion zu einem interessanten Zielen in der näheren Umgebung. Am Samstag führte eine solche ganztägige Exkursion zur Wahnbachtalsperre. Dort konnten die Besucher nach einem Einführungsvortrag über den Wahnbachtalsperrenverband (WTV) das Dammbauwerk und die Trinkwasseraufbereitungsanlage besichtigen. Außerdem war ein Besuch im Fischereimuseum Bergheim/Sieg vorgesehen, wo u.a. eine Ausstellung zur Kulturgeschichte der Fischerei an der unteren Sieg zum Besuch einlud und Informationen zum Naturschutzgebiet Siegaue anbot.

Nachdem wir uns im vorigen Jahr mit dem Element Feuer (in Gestalt des Vulkanismus) beschäftigt haben, wollten wir uns diesmal dem Element Wasser zuwenden.
Zunächst wurde uns durch sachkundige Führung des Wahnbachtalsperrenverbands das Thema Trinkwasseraufbereitung erläutert. Anschließend brachte uns der Bus zum Dammbauwerk der Talsperre.
Der Einstieg in das Dammbauwerk erforderte eine gute körperliche Verfassung, da ca. 240 Treppenstufen zu bewältigen waren und enge Gänge passiert werden mussten!
Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging die Fahrt weiter zum Fischereimuseum in Bergheim an der Sieg. Der Fischfang bildete über viele Jahrhunderte die Lebensgrundlage für die Menschen an der Sieg. Die Geschichte der Fischerei-Bruderschaft – gegründet im Mittelalter – wurde uns in einer Führung erläutert.

Donnerstag, 08. Mai 2014, 20 Uhr, Zehnthaus
Kammerkonzert mit dem Schöbel-Quartett
Seit Jahrzehnten sind die Konzerte des Schöbel-Quartetts fester Bestandteil im Jahresprogramm des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig, meist am Jahresende, in diesem Jahr schon im Frühjahr. Am Donnerstag, 8. Mai, gab das Quartett sein diesjähriges Kammerkonzert. Auf dem Programm standen Werke von Ludwig van Beethoven, Edvard Grieg und Jean Sibelius. Ein besonderes Flair erhielt die Veranstaltung durch den Veranstaltungsort, denn das Konzert findet in historischen Gemäuern statt, im Zehnthaus Odendorf, in Swisttal-Odendorf, Am Zehnthof 1.
Konzert-Programm
Edvard Grieg, Streichquartett F-Dur
Ludwig van Beethoven, Streichquartett op. 18 Nr. 1
Jean Sibelius, Streichquartett d-Moll op. 56
Ensemble
Heinz Schöbel (Violine), Peter Bruns (Violine), Gertrud Schmidt (Viola) und Berenike Langmaack (Violoncello).

Donnerstag, 10. April 2014, 20 Uhr, Zehnthaus

Vortrag: Dr. Carsten Wenzel
Eine Welt voller Verbrechen? – Kriminalität im Römischen Reich

Das Jahr 2014 ist Römerjahr in der Region. Mit vielfältigen Veranstaltungen wird dies begangen.
Wir freuen uns, Ihnen auch einen spannenden Vortrag zu dem Themenfeld anbieten zu können.

Referent Dr. Carsten Wenzel spricht über "Eine Welt voller Verbrechen? – Kriminalität im Römischen Reich"
Das Imperium Romanum war eines der bedeutendsten Reiche der Weltgeschichte. Seinen Aufstieg vom Stadtstaat zur beherrschenden Macht des Mittelmeerraums verdankte es vor allem der Schlagkraft seiner Armee und einer effizienten Verwaltung. So wirkt das hoch entwickelte römische Rechtswesen in vielen Bereichen bis heute fort und bildet eine der wesentlichen Grundlagen der modernen Rechtssysteme in Europa.
Angesichts dieser Tatsachen verwundert es, dass das antike Weltreich zu keinem Zeitpunkt eine eigenständige Polizeibehörde besaß, eine Staatsanwaltschaft im heutigen Sinn nicht existierte und die strafrechtliche Verfolgung von Kriminaldelikten keineswegs einheitlich organisiert war. Schutz vor Verbrechen blieb für Jahrhunderte ebenso eine Privatangelegenheit wie die Verfolgung der Täter. Und so kann es kaum verwundern, wenn erhaltene Schriftquellen und Inschriften aus dem Römischen Reich voll sind von Klagen über Diebstähle, Raub, Betrug und Mord! Ein von persönlichen Erfahrungen und Klischees gespeistes Zerrbild oder antike Realität?
Anhand ausgewählter archäologischer Funde und Inschriften aus dem römischen Germanien sowie Papyrustexten aus Ägypten gibt der Vortrag einen ungewöhnlichen Einblick in antiken Alltag und die Lebenswelt der Menschen vor 2.000 Jahren. Von gezinkten Würfeln und gestohlenen Mänteln über aufgebrochene Schlösser bis hin zu den Skeletten von Mordopfern – die Spuren einiger Verbrechen lassen sich von den Archäologen bis in die Gegenwart verfolgen.

Unser Referent, Dr. Carsten Wenzel hat provinzialrömische Archäologie studiert und arbeitet seit vielen Jahren als freier Mitarbeiter am Archäologischen Museum in Frankfurt am Main. An der
Planung und pädagogischen Betreuung der Ausstellung „Gefährliches Pflaster“ war er beteiligt.


Samstag, 22. März 2014, 10 - 12 Uhr, Zehnthofplatz

Dorfreinigung 2014 in Odendorf

mit den Vereinen, Kindergartenkindern sowie Schülerinnen und Schülern der GG-Grundschule aus Odendorf

Treffpunkt Zehnthofplatz / am Zehnthaus

Donnerstag, 06. März. 2014, 20 Uhr, Zehnthaus
Zeitreise durch die Glasgeschichte
Referentin: Swantje Lunau

Swisttal-Odendorf. – Mit einem Vortrag über „Glas im Wandel der Jahrtausende“ startete der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig sein „offenes“ Jahresprogramm 2014. Nach dem Neujahrsempfang im Januar und der Mitgliederversammlung im Februar bot die Odendorfer Glasmeisterin Swantje Lunau eine faszinierende Zeitreise durch 6000 Jahre Glasgeschichte von der Erfindung bis zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der heutigen Zeit.

Glas ist ein Werkstoff, der in vielen Bereichen unseres Lebens selbstverständlich ist. Seine Transparenz, Farben, Formen und die Möglichkeiten seiner Gestaltung faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden. Dabei besteht es im Wesentlichen „nur“ aus Quarzsand, Kalk, Soda und Pottasche. Wie das Glas erfunden wurde, wird in Legenden und in wissenschaftlichen Darstellungen berichtet. Die wahrscheinlichste Version ist, dass das Glas als Zufallsprodukt in der Schlacke von Schmelzöfen gefunden wurde. Als erster „geplanter“ Einsatz von Glas gilt die Glasur von Gefäßen durch ägyptische Töpfer. In der Bronzezeit, galt Glas als „königlicher“ Stoff, der nur vom Pharao und hohen ägyptischen Beamten genutzt werden durfte. Bald wurde auch die Herstellung von Glasperlen erfunden, die so beliebt und geschätzt waren, dass sie etwa ab 1450 v. Chr. nicht nur in Ägypten als Zahlungsmittel Verwendung fanden („Glasperlen als der erste Euro“). Glas wurde bald ein so begehrtes Produkt, dass damit bis Skandinavien, China und Afrika (Mali) gehandelt wurde.

Auch im Römischen Reich fand Glas in Form von Perlen, Gefäßen, aber auch als Fensterglas Anwendung. Glas bedeutete hier Macht und Reichtum. Zentrum der Perlenherstellung war ab etwa 982 n. Chr. in der Nachfolge islamischer Glasfabriken Venedig, von wo die Produktion um 1295 aus Gründen des Feuerschutzes und der Geheimhaltung der Herstellungsrezepte nach Murano verlegt wurde. Besonders bekannt waren damals Achatgläser, auch Jaspis-, Onyx- oder Chalzedongläser genannt. Das christliche Mittelalter war eine glasperlenarme Zeit, da dieser Schmuck nicht in das damalige christliche Weltbild passte. Das änderte sich etwa 1500 n. Chr., als Glasperlen in großen Mengen hergestellt wurden.

Abschließend ging Lunau nochmals auf die Vielseitigkeit der Verwendungsmöglichkeiten von Glas ein. Neben der Gefäßherstellung sind hier besonders Flachglas-, aber auch andere Formen am Bau, in der Industrie und in der Technik zu nennen (Spiegel, Fenster, Schallschutz, Sicherheitsglas, Chemie u. a.). Beeindruckend auch die Schilderung, dass moderne Verglasungen bis zu 21 Meter lang und ca. vier Tonnen schwer sein können.

Swantje Lunau hat das Glasfach studiert und ist auch jetzt noch beruflich mit dem Einsatz und der industriemäßigen Verwendung von Glas befasst. Glas ist ihr Leben, das merkte man auch an ihrem durch Lichtbilder illustrierten begeisterten Vortrag. Kein Wunder also, dass ihre Begeisterung auf die zahlreichen Zuhörer übersprang, was sich nach dem Vortrag an zahlreichen ergänzenden Fragen festmachte.

Montag, 03. Feb. 2014, 19.30 Uhr, Zehnthaus
Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl

Swisttal-Odendorf. – Große Zufriedenheit mit der Arbeit des Vorstands prägte die Stimmung der Mitgliederversammlung des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig am 3. Februar. So war es denn auch keine große Überraschung, dass alle Mitglieder des Vereinsvorstands nach Abgabe ihrer Rechenschaftsberichte, der Berichte der Kassenprüfer und der Entlastung hinsichtlich ihrer bisherigen Amtsführung einstimmig wiedergewählt wurden. Dr. Maria Burger (Erste Vorsitzende), Konrad Biewald (Zweiter Vorsitzender), Dr. Swen Holger Brunsch (Kulturwart), Klaus Peter Scholz (Schriftführer), Georg Henning (Kassenwart) sowie Elke Marion Utecht und Friedhelm Haas (beide Beisitzer) werden daher auch während der nächsten zwei Jahre die Vereinsgeschicke lenken.

Bezug nehmend auf das vierzigjährige Bestehen des Vereins in diesem Jahr hatte Burger in ihrem Bericht sehr nachdrücklich darauf hingewiesen, dass der Verein sich in den vergangenen vier Jahrzehnten mit sehr hohem persönlichen und finanziellen Einsatz für die Restaurierung und stetige Verbesserung des Zehnthauses einsetze. Es müsse immer wieder in Erinnerung gerufen werden, dass ein vom Abriss bedrohtes historisches Gebäude auf diese Weise für Odendorf gerettet werden konnte. Heute sei das Zehnthaus weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt und trage so zur Attraktivität von Odendorf und Swisttal bei. Dies werde von der Gemeinde Swisttal wohl nicht so deutlich gesehen. Anders könne man die Kündigung des Nutzungsvertrages mit dem Zehnthausverein durch die Gemeinde nicht deuten. Denn der jetzt von der Gemeinde vorgelegte Vertragsentwurf könne vom Vorstand des Zehnthausvereins so nicht akzeptiert werden.

In der dann folgenden lebhaften Diskussion drückte die Mitgliederversammlung ihr Unverständnis aus, dass die Gemeinde offensichtlich nicht einsehen wolle oder könne, dass das Zehnthaus nicht mit den Swisttaler Dorfhäusern zu vergleichen sei und daher andere Regelungen angewandt werden müssten. Schließlich schreibe die Satzung des Vereins in erster Linie gemeinnützige Zwecke wie die ideelle und materielle Förderung und Pflege kulturhistorischen Gutes der Orte Odendorf und Essig vor. Die Mitgliederversammlung beauftragte daher einstimmig den Vorstand, bei den weiteren Verhandlungen mit der Gemeinde darauf zu drängen, dass diese die bisherige ehrenamtliche Leistung sowie die kulturelle und kulturhistorische Tätigkeit des Vereins sowie deren Bedeutung für die Gemeinde berücksichtigen solle. Dies müsse sich dann auch in dem neu zu schließenden Vertrag niederschlagen.

Einladung - Neujahrsempfang Zehnthaus - Montag, 13. Januar 2014, 19.30 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins Zehnthaus,

im Jahr 1974 hatten sich auf Initiative von Herrn Dr. Johann Bayer engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Odendorf und Essig zusammengeschlossen, um das vom Abriss bedrohte Zehnthaus zu retten. 40 Jahre sind vergangen seit der Gründung unseres Vereins. Das Zehnthaus wurde umfassend restauriert und so hergerichtet, dass es seit 1981 für Kulturveranstaltungen und Feiern genutzt werden kann. Über die Jahre wurden regelmäßig weitere Reparatur- und Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Wir dürfen stolz sein auf ein solches Schmuckstück im Ortskern von Odendorf.
Wir haben keine zentrale 40-Jahr-Feier im Programm. Stattdessen werden wir bei verschiedenen Anlässen das Jubiläum immer wieder in Erinnerung rufen.
Eine erste Gelegenheit ergibt sich beim Neujahrsempfang im Zehnthaus am Montag, 13. Januar 2014, 19.30 Uhr.
Dazu laden wir Sie heute schon herzlich ein. Wir freuen uns, wenn Sie im Zehnthaus mit uns, dem Vorstand des Vereins Zehnthaus, auf das neue Jahr anstoßen, und wir freuen uns, wenn wir in zwanglosem Rahmen mit Ihnen ins Gespräch kommen.

Rückblende 2013

Donnerstag, 5. Dezember 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Musikabend
Kammerkonzert mit dem Schöbel-Quintet
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Zum Ausklang unseres Jahresprogramms waren Sie zum Kammermusikabend eingeladen.

Auf dem Programm standen
Joseph Haydn, Streichquartett op.1, Nr. 6
Eugen d’Albert, Streichquartett a-Moll, op. 7
Wolfgang Amadeus Mozart, Klarinetten-Quintett

Es spielten Heinz Schöbel (Violine), Peter Bruns (Violine), Gertrud Schmidt (Viola), Berenike Langmaack (Violoncello) und Beate Konietzny (Klarinette).


Dienstag, 19. November 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Dr. Ulrich Bock
Sancta Colonia – Reliquienkult im mittelalterlichen Köln

In Köln waren für Jahrhunderte Himmel und Erde keine völlig getrennten Bereiche. Hier wurden mehr Heilige verehrt, als die meisten Städte Einwohner hatten. Tausende Gebeine wurden aus römisch-fränkischen Gräbern in und um St. Ursula sowie St. Gereon geborgen und auf lokale Märtyrerlegenden bezogen. So wurde Köln eine Hochburg der Reliquienverehrung und des Handels mit Reliquiaren, übertroffen nur von Rom. Allein die hl. Ursula und ihre Gefährtinnen brachten es auf eine Legionsstärke von 11.000. Sie hoben Kölns Attraktivität als Pilgerstadt so sehr, dass die hl. Jungfrauen sogar im Stadtwappen Aufnahme fanden. Auch von außerhalb gelangten Reliquien in die Rheinmetropole, die den Ruhm der Stadt als Sancta Colonia noch steigerten, so Stab und Kette Petri oder die berühmten Gebeine der Heiligen Drei Könige.

Die literarischen Bekundungen zu diesem bedeutenden Phänomen abendländischer Frömmigkeits­geschichte sind vielfältig: Es gibt die inbrünstig glühende Verehrung des ‚heiligen Gebeins‘ ebenso wie spöttisch aufgeklärte Distanziertheit, ja sogar heftige Ablehnung. Ausgewählte Beispiele wer­den im Vortrag kommentierend vorgetragen und illustriert, z.B. durch das unergründliche Lächeln einer Ursula-Gefährtin.

Der Kunsthistoriker Dr. Ulrich Bock ist Referent des Museumsdienstes Köln / Museum Schnütgen.


32. Ausstellung von Kunst und Kunsthandwerk im Zehnthaus
Freitag,    15. November 2013, 20 Uhr Eröffnung, Zehnthaus
Samstag, 16. November 2013,
ganztägig, Zehnthaus
Sonntag,  17. November 2013,
ganztägig, Zehnthaus
Die alljährliche Kunstausstellung unter der Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus e.V. fand in diesem Jahr bereits Mitte November statt.
Damit woltlen die Organisatoren neue Wege beschreiten; denn als die Kunstausstellung im Zehnthaus vor über 30 Jahren entstand, gab es zum ersten Advent noch nicht viele Veranstaltungen in der Region. Nunmehr sind aber die Veranstaltungskalender prall gefüllt mit Ankündigungen von Weihnachtsmärkten und anderen Ereignissen zum Adventsbeginn, und die Auswahl fällt schwer. Dies hat die Veranstalter dazu bewogen, die Kunstausstellung künftig vorzuverlegen.
Auch in diesem Jahr gab es wieder ein vielfältiges und interessantes Angebot:
Thomas Baumgärtner: Wurzelholzkugeln, Holzskulpturen
Ute Brockhausen: Malerei
Martin Gelbrich: Stickerei / Nadelmalerei
Hedda Knab: Aquarellmalerei
Swantje Lunau: Handgefertigte Glasperlen / Schmuck
Sabine Pingen: Patchwork und Textile Objekte
Kirsten Quednau: Malerei
Michaela Rübenach: Skulpturen und Malerei
Franz Schönbeck: Glas- und Spiegelbilder
Elke Utecht: Keramik



Sonntag, 13. Oktober 2013, 14 - 18 Uhr, Dorfsaal
Seniorennachmittag - Ausrichter: Ortsausschuss mit Unterstützung der Odendorfer Vereine



Mittwoch, 9. Oktober 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Menschliches und Tierisches.
Heitere Lyrik von Morgenstern bis Ringelnatz
Musikalischer Literaturabend mit dem Duo Jörg & Jörg


„Zwar Wirklichkeit erschaust du nie – doch es jauchzt die Phantasie“ (Christian Morgenstern).

Seit vielen Jahren treten Jörg Krause und Jörg Pfeiler als Duo „Jörg & Jörg“ zu den verschiedensten Anlässen auf, um den unsterblichen Klassikern der heiteren Lyrik – Althaus, Gernhardt, Kästner, Morgenstern und Ringelnatz – ihre Unsterblichkeit auch weiterhin zu sichern.
Diese Dichter sind Wortkünstler, die die Fesseln der sprachlichen Pedanterie und der sprachlichen Grenzen sprengen. Die tiefere Bedeutung ihrer Gedichte verschleierten sie durch skurrile Wortspielereien, Witz, Scherz und Ironie. In ihrem Programm stellten Jörg & Jörg die Dichter vor, und auch das Wesen der heiteren Lyrik wurde in Sentenzen angerissen.
Da es sich um heitere Lyrik handelte, nahmen wir das alles sehr, sehr ernst!
Untermalt wurde der Vortrag von mitreißenden Melodien – vorwiegend des alten Spanien – mit den Klängen der klassischen Gitarre.


Samstag, 14. September 2013, ganztägige Exkursion
Vulkan Dome, Mendig / Apollinariskirche, Remagen
Leitung: Herr Friedhelm Haas


Wieder einmal hatten  wir uns mit unserer regionalen Erdgeschichte und mit einem sakralen Bau unserer Region befasst. Die Exkursion führte zunächst nach Mendig. Auf dem Wege dorthin erfuhren wir einige interessante geologische Details zum Siebengebirge und zum Brohltal. In Mendig wurden uns das Deutsche Vulkanmuseum (Lava-Dome), der Lava-Keller und die Museumslay (Steinmetztradition) durch sachkundige Führer vorgestellt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging die Fahrt weiter zur Apollinariskirche nach Remagen.
Schon Jahrhunderte lang kommen Menschen zum Apollinarisberg um zu beten, um Ruhe zu finden oder um die außergewöhnliche Kirche zu besichtigen. 850 Jahre wirkten dort die Benediktiner, ab 1857 bis 2006 die Franziskaner und seit 2007 die Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe. Eine Ordensschwester brachte uns in einer Führung die Besonderheiten der Kirche nahe und erläuterte später die Geschichte des Ordens. Während der Kaffee und Kuchen-Pause im Kloster auf dem Forum hatten wir einen wunderschönen Blick in das Rheintal und die Reste der Brücke Remagen.



Nur für Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der GGS
Im Juli 2013, Schule im Zehnthaus (Di. 16.07.)

Schule im Zehnthaus für alle dritten Jahrgangsstufen der Ganztagsgrundschule "GGS Am Zehnthof"
mit GGS Lehrerinnen und Klaus Peter Scholz



Donnerstag, 11. Juli 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Georg Mölich
Das Rheinland – Begriff und Sache in historischer Perspektive

Nicht weit von Odendorf und Essig entfernt steht an der B 56 nahe Kuchenheim ein stark verwitterter Meilenstein. Er markiert die dritte Meile der etwa 72 km langen Preußischen Bezirksstraße von Bonn nach Schleiden, die 1823 angelegt wurde, ein stummer Zeuge der von den Preußen „geschaffenen“ Rheinprovinz. Ein bedarfsgerechtes Straßensystem sollte die Infrastruktur für einen fortschrittlichen Staat begründen. Die Chausseen dienten der Verwaltung und dem Transportwesen. Die Karte der preußischen Rheinprovinz umfasst in etwa eine Region, die wir heute „Rheinland“ nennen.
Was aber verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff?
Kann eine Verwaltungsgrenze dazu führen, dass die Menschen am Rhein sich als Rheinländer und Rheinländerinnen fühlen?
Wurde nicht schon, bevor die Preußen das Regiment übernahmen, vom Rheinland gesprochen?
Wir können das Rheinland geographisch, politisch, kulturell oder historisch betrachten. Aus dem jeweiligen Blickwinkel lässt sich verfolgen, wie sich die Vorstellung vom Rheinland als politischer und kultureller Einheit weiter entwickelt hat und was heute unter Rheinland und rheinischer Geschichte zu verstehen ist.
Unser Referent, Georg Mölich, arbeitet am Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte des Landschaftsverbands Rheinland. Als Historiker befasst er sich seit vielen Jahren mit diesem Themenfeld. In seinem Vortrag wird er die vielfältigen Aspekte des Begriffs erläutern.



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amstag, 29. Juni 2013, ab 14 Uhr, Zehnthofplatz

Dorffest und Kirmes - Ausrichter: Alle Odendorfer Vereine
Der Zehnthausverein war mit drei Ständen vertreten, Mittelalterlicher Pendelwurfstand, Natur-Quiz, Töpferstand.

Sonntag, 30. Juni 2013, 10 - 13 Uhr, Zehnthofplatz
Dorffest und Kirme
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KASPERLE kam zum Dorffest nach Odendorf ins Zehnthaus
Am Samstag, 29. Juni 2013 spielten Bettina Bünte und Astrid Westermann vom Kasperteam  KINDERKURSE UND VORSCHULE SWISTTAL e.V.
das Stück "KASPER und die merkwürdige Prinzessin".



Mittwoch, 12. Juni 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Andreas Schmickler
Die Aachen-Frankfurter Heerstraße
Handels-, Pilger-, Krönungsweg

Ein gut ausgebautes Wegenetz fand sich in der Gegend um Odendorf/Essig bereits in römischer Zeit. Im Mittelalter wurde der Verlauf dieser Straßen verändert und ergänzt. Neu entstandene Herrschaftszentren erforderten neue Verbindungsstraßen. So wurde in karolingischer Zeit eine wichtige Verkehrsader angelegt, die als Handels– und Heerstraße diente. Von Flandern führte sie über Aachen, Düren, Sinzig und Koblenz bis nach Frankfurt am Main. Auf diesem auch „Krönungsstraße“ genannten Weg zogen die designierten römisch-deutschen Könige vom Ort ihrer Wahl, Frankfurt, zur Krönung nach Aachen. Die Straße wurde ebenso als Pilgerweg genutzt. Um Unterkunft und Versorgung an der Strecke zu gewährleisten wurde z.B. 1432 das Kloster Marienstern in Swisttal-Essig mit Pilgerhospital und Armenfriedhof errichtet.

Archäologie wie Luftaufnahmen ermöglichen heute eine recht genaue Rekonstruktion des Verlaufs dieser Straße.

Unser Referent, Andreas Schmickler, setzt sich für den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft ein. Als Heimatforscher dokumentiert er den Verlauf der Aachen-Frankfurter Heerstraße. Von ihm gestaltete Informationstafeln an der Strecke geben Einsicht in einen interessanten Abschnitt der Regionalgeschichte.



Samstag, 25. Mai 2013 - Exkursion
Die mittelalterliche Stadt Zons und Schloss Benrath jeweils mit Führung
Leitung: Dr. Swen Holger Brunsch

Die historisch bedeutsame Stadt Zons und das Schloss Benrath bei Düsseldorf sind Ziele der Bus-Exkursion des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig.
Unter der Leitung von Dr. Swen Holger Brunsch startete die Gruppe  vom Odendorfer Zehnthofplatz und fuhr nach Zons. Dieser Dormagener Stadtteil gilt wegen seines hervorragenden Erhaltungszustands als einzigartiges Beispiel einer befestigten mittelalterlichen Stadt im Rheinland und wird daher das „rheinische Rothenburg“ genannt.
Bei einem ca. eineinhalbstündigen Stadtrundgang lernten die Teilnehmer die Sehenswürdigkeiten der Stadt Zons kennen.
Nach dem Mittagessen wechselt die Gruppe auf die rechte Rheinseite und besichtigt das Schloss Benrath, ein ehemaliges Lust-, Jagd- und Gartenschloss. Führungen durch das Schloss und den angrenzenden Park vermitteln die Lebenswelt des Hochadels in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Es blieb Zeit für den Besuch weiterer Museen und nicht zuletzt des Schlosscafés.


Dienstag, 14. Mai 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Peter Honnen
Warum man sich den Pips holt.
Europäische Sprachwurzeln im Rheinischen

Über Europäische Sprachwurzeln im Rheinischen sprach Peter Honnen vom Landschaftsverband Rheinland im Zehnthaus Odendorf. Die rheinische Umgangssprache und die rheinischen Dialekte gelten bei ihren Sprecherinnen und Sprechern gemeinhin als sprachliches Sammelbecken. Alle Völker, die einmal als Eroberer, Siedler, Nachbarn oder Gastarbeiter ins Rheinland kamen, haben hier ihre Spuren hinterlassen: Kelten, Römer, Franken, Franzosen, Italiener, Polen oder auch Niederländer. Honnen ging in seinem Vortrag der Frage nach, ob diese Einschätzung tatsächlich stimmte und wie diese sprachlichen Einflüsse aussahen. Welches waren die sprachlichen Wurzeln, wenn wir von klabastern, dem Pips, pingelig, von Rodongkuchen, Buhai, Kinkerlitzchen oder putekrämpich reden? Seine Erklärungen waren stichhaltig wie humorvoll.

Dienstag, 9. April 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Tom Steinicke
Die Belgier in Euskirchen – Pommes, Panzer und Pralinen

Die Belgier übernahmen 1946 von den Briten die Befehlsmacht in Euskirchen. Diese Befehlsmacht stellte das kleine Land Belgien personell vor infrastrukturelle Schwierigkeiten. Erschwernisse ergaben sich mit den Briten über die Zuständigkeiten bei Grenzkontrollen oder Requisitionen, also der Beschlagnahmung von zivilen Sachgütern für Heereszwecke. So wurde beansprucht, was noch einigermaßen zu gebrauchen war, - keine einfache Zeit für die hiesige Bevölkerung.
1951 kamen die „Lanciers“, die Lanzenträger, nach Euskirchen und die Kreisstadt wurde Garnisonsstadt. Zeitweise lebten über 4000 belgische Soldaten und ihre Angehörigen hier, was damals einem Bevölkerungsanteil von rund 20 Prozent entsprach. Die belgischen Siedlungen im Auel, in der Süd- und Nordstadt sowie im Bereich der Dürener Straße entstanden Anfang der 1950er Jahre. Nach 25 Jahren verließen 1976 die Lanciers die Stadt. 1985 räumten die letzten belgischen Soldaten das Feld. So verließen mit den belgischen Soldaten nach 40 Jahren Freunde Euskirchen, die leider zuvor unvermittelt zu Kriegsgegnern gemacht wurden.
Die Bundeswehr übernahm 1981 die belgische Kaserne sowie deren Stützpunkte in und um Euskirchen. Die Kreisstadt wurde wieder "Garnisonsstadt", heute spricht man von Standort.


Donnerstag, 7. März 2013, 20 Uhr, Zehnthaus
Musikabend: Chansons & Piano mit Lotte Gaertig als Lise Lotte Lafleur sang sie französische Chansons und begleitete sich selbst am Piano.
Auszüge aus den CDs LC11843 (2012) und LC01707 (2009).

 
Der Musikabend der Sängerin und Pianistin, Lotte Gaertig, war ein musikalischer Genuß. Geschichten zu Frankreich, dem Leben, der Liebe und den Liedern verbunden mit der sprühenden Lebensfreude der Sängerin, verzauberten - wie ihre schöne Stimme. Ausgewählte französische Chansons aus den 20er Jahren bis heute zogen die Besucher in den Bann der Sängerin, Lise Lotte Lafleur.


Montag, 4. Februar 2013, 19.30 Uhr, Zehnthaus
Mitgliederversammlung

Mittwoch, 9. Januar 2013, 19.30 Uhr, Zehnthaus

Neujahrsempfang des Vereins Zehnthaus e. V.

Denkmäler sind sinnvoll zu nutzen
Neujahrsempfang des Zehnthausvereins
Das Jahresprogramm des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf / Essig startete wieder mit einem Neujahrsempfang. Hierzu lädt der Verein alljährlich seine Mitglieder, Freunde und Förderer ein, um sich bei ihnen für die Unterstützung der Vereinsarbeit zu bedanken. Außer Vereinsmitgliedern waren zahlreiche Vertreter aus der Kommunalpolitik der Einladung gefolgt, so Bürgermeister Eckhard Maack, Ratsmitglieder, Ortsvorsteher, Vorsitzende befreundeter Vereine und Vertreter von Unterstützern.

Im Mittelpunkt der Ansprache der Vereinsvorsitzenden Dr. Maria Burger stand die im Denkmalschutzgesetz NRW niedergelegte, auch für den Zehnthausverein geltende Aufgabe, das „Denkmal ... zu schützen, zu pflegen, sinnvoll zu nutzen und wissenschaftlich zu erforschen“. Dabei hob Burger besonders auf den Aspekt der sinnvollen Nutzung ab. Ein Lagerhaus, als das es einstmals gebaut wurde, sei das Zehnthaus nicht mehr. Dennoch habe es seinen Charakter als öffentliches Gebäude wieder gefunden. Nachdem die die Gemeinde die Nutzung auf den Zehnthausverein übertragen hatte, wird es von Bürgerinnen und Bürgern Odendorfs, ganz Swisttals und auch aus den umliegenden Gemeinden genutzt. Dabei stehe das kulturelle Angebot mit Vortrags- und Musikveranstaltungen sowie die Unterstützung von Veranstaltungen „im Dorfinteresse“ im Vordergrund. Aber auch die preisgünstige Vermietung von Räumen für Feiern aller Art sei ein wichtiges Angebot des Vereins. Schließlich sei das Zehnthaus ein offenes Haus. Hier treffe sich nicht ein elitärer Zirkel; es werde für alle etwas geboten. Besonders das hier beheimatete Landfrauencafé habe sich zu einem beliebten Bürgertreff entwickelt, das aus dem Odendorfer Geschehen nicht mehr wegzudenken sei.

Rückblende 2012


Dienstag, 04. Dezember 2012, 19.30 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Dr. Josef Muhr, am Piano begleitete Thomas Michels.
Hellije Naach – Ne Weihnaachsverzäll


Eine gelungene kölsche Verserzählung mit musikalischen Einlagen, die im ausverkauften Zehnthaus ausnahmslos Freude in die Gesichter der Zuschauer zauberte.
Der Dichter Ludwig Thoma hat die Weihnachtsgeschichte in seiner oberbayerischen Mundart vor 100 Jahren umerzählt. Der Mundart-Autor Dr. Muhr übertrug diese Weihnachtslegende in unser rheinisches Idiom. Auch verlegt er die weihnachtliche Geschichte von Nazareth und Bethlehem in die verschneite Hocheifel nach "Natteroth" und "Beddelhem".
Dr. Muhr trugt seine Verserzählung in reinem und wunderbar authentischem Kölsch vor. - Auch die von Ludwig Thoma eingestreuten, bayerischen Liedeinlagen hat Dr. Muhr augenzwinkernd ins rheinisch-kölsche „Milljöh“ übertragen.
Wie im biblischen Text die Herzen der Reichen verstockt sind, so begreifen auch in Muhrs kölscher Übertragung nur die einfachen und armen Leute das eigentliche Wunder der Heiligen Nacht.
Hier geschieht das Wunder Weihnachten mal anders …


Fr.-So., 30. November – 02. Dezember 2012, Zehnthaus
Kunstausstellung im Zehnthaus unter der Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus e.V.
31. Kunstausstellung im Zehnthaus in Odendorf
Die Vernissage fand am Freitag, dem 30.11.2012 und die Ausstellung am Samstag, dem 1.12.2012 und am Sonntag, dem 2.12.2012 statt.
Unter der Schirmherrschaft des Zehnthausvereins luden zehn Künstler und Künstlerinnen am ersten Adventswochenende wieder zur Kunstausstellung ins historische Zehnthaus.
Die Kunstschaffenden aus der Region präsentierten in dem stilvollen Rahmen, den das denkmalgeschützte Gebäude bietet, ihre vielfältigen Arbeiten.
Neben einigen aus früheren Ausstellungen bereits bekannten und beliebten Künstler/innen (A. Leufgens ( Malerei), A. Steckelbroek (Keramik), B. Scheffler (Holzarbeiten), H.-J. Thierfeld (künstlerische Bildbearbeitung) und S. Lunau (handgefertigte Glasperlen und Schmuck), K. Donath (Quilts und Patchwork) wurde das Spektrum der Arbeiten von bekannten Künstlerinnen bereichert, die zum ersten Mal im Zehnthaus zu sehen waren: Chr. Rücker (Skulpturen), H. Lunau und H.Ebermann (Porzellanmalerei), M. Rübenach (Skulpturen und Malerei) sowie U. Kür (Textile Objekte).


Donnerstag, 22. November 2012, 20 Uhr, Zehnthaus, Kammerkonzertabend mit dem Schöbel-Quartett

Für den Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig ist es gute Tradition, seine Mitglieder, Freunde und Förderer im vierten Quartal eines jeden Jahres zu einem Kammerkonzert mit dem Schöbel-Quartett einzuladen.

Programm
Joseph Haydn, Streich-Quartett op. 64 (Lerchenquartett) D-Dur, Satz 1-4, Allegro moderato, Adagio Cantabile, Menuett Allegro - Trio, Finale Vivace.

Dmitri Schostakowitsch, op. 36a, Elegie – Adagio / Polka - Allegretto

Felix Mendelssohn-Bartholdy, Streich-Quartett Nr. 1 Es-Dur op. 12, Sätze: Adagio non troppo - Allegro non tardante, Canzonetta. Allegretto, Andante espressivo, Molto allegro e vivace.

Es spielten Heinz Schöbel (Violine), Josef Fierlbeck (Violine), Gertrud Schmidt (Viola) und Berenike Langmaack (Violoncello).


Zusatztermin
Dienstag, 6. November 2012, 20 Uhr, Zehnthaus
Referent: Prof. Horst Schuh

Thema: Der Odendorfer Feldflugplatz


Wegen der sehr großen Nachfrage bieten wir diesen zusätzlichen Vortragstermin an.
Manche Odendorfer erinnern sich noch daran, dass es in unserem Ort von 1939 bis 1945 einen Feldflugplatz gab. Er war auf Weisung des Luftgaukommandos VI, Münster / Westfalen, 1938/39 als große unbefestigte Rasenfläche zwischen dem Bendenweg und Palmersheim beidseitig des Schießbachs angelegt worden. Kommandantur, Fahrzeugpark, Unterkünfte, Wartungsgebäude, getarnte Abstellplätze gehörten unter anderem dazu. Jahrelang schritt später der Kampfmittelräumdienst die Ackerschollen ab auf der Suche nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.
Unser Referent, Prof. Horst Schuh, hat die Geschichte dieses Flugplatzes anhand von schriftlichen Unterlagen und Zeitzeugenaussagen untersucht. Warum wurde der Flugplatz eingerichtet? Welche Bedeutung hatte er tatsächlich? Welche Flugzeuge landeten hier? In seinem Lichtbildervortrag wird Prof. Schuh diesen Fragen nachgehen.
Für die Odendorfer Neubürger wird in diesem Vortrag ein interessanter Aspekt der Ortsgeschichte veranschaulicht.


Donnerstag, 25. Oktober 2012, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Dr. Carl Körner
Faszinierende Wirkungen von Kunstwerken
Powerpoint-Präsentation

Der Kunst widmete sich der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig an diesem Vortragsabend. Dr. Carl Körner spracht am Donnerstag, 25.Oktober 2012, 20.00 Uhr, im Zehnthaus, Am Zehnthof 1, über „Faszinierende Wirkungen von Kunstwerken“.
Unsere Augen sehen keine Bilder; die entstehen im Gehirn. Unsere Wahrnehmung ist abhängig vom Alter und dem Erfahrungsschatz. Kinder sehen anders als Erwachsene, ein Ideologe anders als ein weltoffener Mensch, ein Wissender anders als ein Unwissender.
Das gilt besonders bei komplexen Bildern, sei es in der Werbung oder in der Kunst.
Farbwirkungen sprechen unmittelbar an, aber die Wirkungen können unterschiedlich sein. Die blaue Mantelfarbe bei Mariendarstellungen muss symbolisch und auch soziologisch erklärt werden, sonst kann man die Bedeutung nicht verstehen und nimmt nur das Blau wahr. Wie Farben beeinflussen auch Formen unsere Wahrnehmung.
Diese und ander
e Zusammenhänge unserer Wahrnehmung wurden anhand von Bilderbeispielen aus der Kunst aufgezeigt, z. B. auch, in welchem Bedeutungszusammenhang das scheinbar unscheinbare Veilchen wahrgenommen werden kann.


Veranstaltungen im 3. Quartal 2012



Dienstag, 25. September 2012, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Prof. Horst Schuh,
Thema: Der Odendorfer Feldflugplatz


Manche Odendorfer erinnern sich noch daran, dass es in unserem Ort von 1939 bis 1945 einen Feldflugplatz gab. Er war auf Weisung des Luftgaukommandos VI, Münster / Westfalen, 1938/39 als große unbefestigte Rasenfläche zwischen dem Bendenweg und Palmersheim beidseitig des Schießbachs angelegt worden. Kommandantur, Fahrzeugpark, Unterkünfte, Wartungsgebäude, getarnte Abstellplätze gehörten unter anderem dazu. Jahrelang schritt später der Kampfmittelräumdienst die Ackerschollen ab auf der Suche nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg.
Unser Referent, Prof. Horst Schuh, hat die Geschichte dieses Flugplatzes anhand von schriftlichen Unterlagen und Zeitzeugenaussagen untersucht. Warum wurde der Flugplatz eingerichtet? Welche Bedeutung hatte er tatsächlich? Welche Flugzeuge landeten hier? In seinem Lichtbildervortrag wird Prof. Schuh diesen Fragen nachgehen.
Für die Odendorfer Neubürger wird in diesem Vortrag ein interessanter Aspekt der Ortsgeschichte veranschaulicht. – Vielleicht möchten Sie als Alt-Odendorfer aber in der Diskussion auch von Ihren eigenen Erinnerungen berichten? Darüber würden wir uns freuen.

Samstag, 01.09.2012,
ganztägige Exkursion zum Radioteleskop Effelsberg und zur Historischen Sternwarte Astropeiler Stockert

Leitung: Konrad Biewald u.a.


Der Eine oder die Andere mag das Radioteleskop Effelsberg schon einmal „von oben“ gesehen haben. Bei unserer Exkursion erhielten wir im Info-Pavillon fachkundige Informationen durch einen Mitarbeiter des Instituts. Der Astropeiler auf dem Stockert dagegen ist weniger bekannt. Mit ihm begann 1956 die radioastronomische Großforschung in Deutschland.
Nach 39 Jahren Nutzung trennte sich die Universität Bonn von dem Observatorium, das heute unter Denkmalschutz steht und von einem Förderverein betreut wird. Bei unserem Besuch wurden nicht nur mit dem 25-m- Spiegel Messungen durchgeführt; es wurde auch die Arbeit mit dem 10-m-Spiegel demonstriert. Ebenso interessant waren die Messgeräte aus der Zeit von 1956, die wir im Museum vor Ort sehen konnten, natürlich mit fachkundiger Erläuterung.


Im Rahmen dieser Exkursion wurde neben den beiden radioastronomischen Einrichtungen sozusagen als Kontrastprogramm auch ein kulturhistorisches Kleinod besucht, nämlich eine kleine Eifelkirche in Kirchsahr.

Veranstaltungen im 2. Quartal 2012



Samstag, 30. Juni 2012, ab 14 UhrSonntag, 01. Juli 2012 bis 14 UhrDorffest & Kirmes auf dem Zehnthofplatz
Ausgerichtet wird diese Veranstaltung von allen Odendorfer Vereinen. Auch der Verein Zehnthaus war mit den "Kindermagneten" unserem Töpferzelt und Pendelwurfstand sowie (neu) einem Natur-Quiz Pavillon vertreten.


"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."
(Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph, Dichter und Philologe)
 
Freitag, 22. Juni 2012, 20 Uhr, Zehnthaus
Musikabend mit dem Amati-Trio
Musik des 18./19. Jahrhunderts
 
Das Amati Trio spielt Musik aus der Schubertzeit. Dabei gelingt es dem Trio mit ihrer Instrumentierung große Klangbilder zu schaffen. Die überraschend orchestral dichte Klangwirkung von Flöte, Violine/Viola und Gitarre vermag es, ihr Publikum zu faszinieren. Mit Originalkompositionen aus zwei Jahrhunderten von Anton Diabelli, Kaspar Kummer und Francesco Molino lässt das Amati Trio seelenvolle Hörerlebnisse erwarten.
                                 Bild: Amati Trio
            Klemens Salz, Querflöte   Ingmar Meissner, Violine, Viola
                                   Martina Kölle, Gitarre


Mittwoch, 30. Mai 2012, 20 Uhr, Zehnthaus

Vortrag von Dr. Swen Holger Brunsch
Vom Stromberg ins Peterstal.
Gründung und Anfangsjahre des Klosters Heisterbach

Beliebtes Ziel für Wanderungen im Siebengebirge ist die Klosteranlage Heisterbach. Beeindruckend erhebt sich die Chorruine vor dem Betrachter – und vermittelt doch nur eine Ahnung von den Ausmaßen, die die Kirche einst hatte. Im Rahmen der Regionale 2010 wurden umfangreiche Gestaltungsmaßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen Zisterzienserabtei durchgeführt, um diese bedeutende Klosterlandschaft neu erfahrbar zu machen. Wie hat das angefangen, was Historiker und Archäologen heute dem Besucher wieder präsentieren?

Gründung und Anfangsjahre des Klosters Heisterbach wird der Historiker Dr. Swen Holger Brunsch in seinem Vortrag für uns nachzeichnen. Beispielhaft lässt sich zeigen, welche Bedeutung die mittelalterlichen Klostergründungen hatten und wie sie eine Region prägten.
Vielleicht lassen Sie sich durch das, was Sie im Vortrag erfahren werden, anregen, einen Ausflug zur Klosteranlage Heisterbach zu unternehmen.


Samstag, 12. Mai 2012, Exkursion - Xanten
Exkursionsleitung:
Dr. Gerhard Bauchhenß

Römische Geschichte – interessant präsentiert
Exkursion des Zehnthausvereins nach Xanten

Swisttal-Odendorf. – Nach dem Vortrag über römische Amphitheater in Germanien bot der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig seinen Mitgliedern, Förderern und Freunden die Gelegenheit, sich auch vor Ort über die römische Kultur zu informieren. „Vor Ort“ bedeutete eine Exkursion nach Xanten am Niederrhein, wo u. a. Amphitheater besucht wurden. Das Angebot wurde von zahlreichen Interessenten genutzt, zumal wie schon beim Vortrag der Archäologe Dr. Gerhard Bauchhenß als Exkursionsleiter dabei war. „Da muss man einfach mitfahren. Der Mann hat ein so phantastisches Wissen, und er kann das so toll rüberbringen. Diese Chance nicht zu nutzen wäre unverzeihlich“, meinte eine Mitreisende.
Erste Station war das ehemalige Legionslager Bertuna, heute Birten, um 70 n. Chr. mit 8.000 bis 10.000 Legionären besetzt. Das Amphitheater hatten sich viele größer vorgestellt; aber es waren ja nicht alle Legionäre ständig in Bertuna. Weiter ging’s zur Station zwei, dem Archäologischen Park Xanten (APX), wo Bauchhenß anhand eines APX-Modells die Lage der zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten erläuterte. So marschierte die Gruppe zuerst zu den Resten des restaurierten Hafentempels, wo oben die imposanten Säulen und unterhalb der Bodenplatte die schon zu Römerzeiten technisch hoch entwickelten Fundamente bestaunt werden konnten. Nächste Ziele waren Ausstellungen römischer Grab- und Matronensteine, Modelle zeitgenössischer Abwasserkanalisation sowie römischer Wasserleitungen. Dann ging es zum „großen“ Amphitheater innerhalb des APX, viel massiver, beeindruckender und größer als das in Birten. Wobei man einräumen muss, dass dies kein historischer Bau ist, sondern sehr viel später nach alten Vorlagen errichtet wurde.
Nach dem Mittagessen in der „Römischen Herberge“ führte Dr. Bauchhenß die Exkursionsteilnehmer in zwei Teilgruppen durch das Römermuseum. Auch hier wieder die Bestätigung: man braucht ihn nur anzutippen und schon sprudeln die Informationen. Zum Abschluss erkundete die Gruppe auf eigene Faust die Xantener Innenstadt, wobei die meisten Teilnehmer die Gelegenheit nutzten, sich den Dom Sankt Viktor mit seinen prächtigen Altären, der Märtyrer-Krypta usw. anzuschauen.
Die Exkursion stellte an die Fitness der Teilnehmer einige Anforderungen, bot aber auch viele interessante Informationen und Erfahrungen. Ein Teilnehmer zog seine Bilanz so: „Ich bin froh, mitgefahren zu sein. Es wurde unheimlich viel geboten – nicht zuletzt auch was die Betreuung durch die Organisatoren und das leibliche Wohl betrifft. Da fehlte es an Nichts.“



Donnerstag, 3. Mai 2012, 20.00 Uhr, Zehnthaus

Brot und Spiele für das Volk

Dr. Gerhard Bauchhenß referierte im Zehnthaus

Swisttal-Odendorf. – Nicht nur die römischen Kaiser, Militärs und Politiker veranstalteten Wagenrennen, Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen. Auch Beamte und Priester traten als Organisatoren auf. Sie wollten sich die Gunst des Wählervolkes sichern, indem sie sich als Veranstalter solcher „Events“ einen guten Namen machten. Panem et Circenses, Brot und Spiele, war das Zauberwort. Die Römer hatten sich damals von stolzen, ihrer Macht bewussten Wählern zu einer durch gutes Leben und Vergnügen beeinflussbaren Masse entwickelt, die kaum noch auf die Respektierung ihrer demokratischen Rechte Wert legte. So stellte nach dem Tod eines römischen Bürgers ohne vorangegangenes Gerichtsurteil um 55 n. Chr. ein römischer Philosoph fest, dass das Volk letztlich nur noch an Brot und Zirkusspielen interessiert sei. Diese fanden meist in den Amphitheatern der Militärlager und der Städte statt und boten dem Veranstalter Gelegenheit, seine Macht zu demonstrieren, berichtete der Archäologe Dr. Gerhard Bauchhenß im Odendorfer Zehnthaus.

Die Mehrheit der Kämpfer waren Sklaven, die von den Veranstaltern für die Kämpfe ausgebildet wurden. Schließlich sollten sie in der Arena dem Publikum „schöne“ Kämpfe zeigen, die Chance haben, den Gegner zu besiegen und damit ihr Leben zu erhalten. Das war auch im Interesse des Veranstalters, wenn er den Kämpfer nur „gemietet“ hatte und im Falle seines Todes nicht nur die Miete, sondern den Wert des jetzt Toten bezahlen musste. Neben den Gladiatoren waren in der Arena meist auch Schiedsrichter. Um das Vergnügen für das Publikum zu erhöhen, kamen oft auch Musiker mit Orgeln, Hörnern, Fanfaren usw. hinzu.

Das erste Amphitheater entstand um 30 v. Chr. in Rom als Holzbau. Dazu wurde die Arena ausgeschachtet und der Erdaushub rund herum als Wall aufgetürmt. Hierauf errichtete man stufenweise die Zuschauerplätze. Später kamen auch Steinmauern hinzu. Der Durchmesser der Arena betrug oft mehrere hundert Meter.


Veranstaltungen im 1. Quartal 2012

Dienstag, 27. März 2012, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Norbert Knauf

Von Goldschätzen, Glücksrittern und dem "Eifeler Goldrausch"

Die einzige Möglichkeit, an Gold zu gelangen, waren Bodenschätze. Nicht nur in fernen Ländern, sondern auch vor unserer Haustür wurde nach Gold geschürft: Schon die Kelten und Römer haben in der Eifel nach Gold gesucht. In der Barockzeit, im 18. Jahrhundert, nahm die Suche nach dem Gold der Eifel groteske Formen an. Als man dann an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die verschollenen Fundplätze der Kelten wieder entdeckte, setzte in der Eifel ein wahrer „Goldrausch“ ein.
Nicht nur in fernen Ländern, sondern auch vor unserer Haustür wurde nach Gold geschürft:
Schon die Kelten und Römer haben in der Eifel nach Gold gesucht. In der Barockzeit, im 18. Jahrhundert, nahm die Suche nach dem Gold der Eifel groteske Formen an. Als man dann an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die verschollenen Fundplätze der Kelten wieder entdeckte, setzte in der Eifel ein wahrer „Goldrausch“ ein.


Die einzige Möglichkeit, an Gold zu gelangen, waren Bodenschätze. Nicht nur in fernen Ländern, sondern auch vor unserer Haustür wurde nach Gold geschürft: Schon die Kelten und Römer haben in der Eifel nach Gold gesucht. In der Barockzeit, im 18. Jahrhundert, nahm die Suche nach dem Gold der Eifel groteske Formen an. Als man dann an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert die verschollenen Fundplätze der Kelten wieder entdeckte, setzte in der Eifel ein wahrer „Goldrausch“ ein.


Mittwoch, 07. März 2012, 20.00 Uhr, Zehnthaus

Referent: Karl-Heinz Beier
Lebendige Gewässer: Die Swist – der längste Bach Europas

Die Swist entspringt bei Kalenborn im Ahrgebiet und fließt auf einer Länge von 43,6 Kilometern durch die Voreifel entlang der Ville durch Meckenheim, Flerzheim, Morenhoven, Heimerzheim und Metternich. Zwischen Weilerswist und Bliesheim mündet sie schließlich in die Erft. Damit gilt sie als längster Bach Europas. In die Schlagzeilen kommt das Gewässer, das der Gemeinde Swisttal ihren Namen gab, regelmäßig durch gefährliche Hochwasserereignisse.

Diplom-Ingenieur Karl-Heinz Beier vom Erftverband koordiniert Projekte, die in den kommenden Jahren zu einer ökologischen Aufwertung der Swist führen sollen. Hochwasserschutz, Renaturierung, Förderung der Pflanzen- und Tierwelt am Bachlauf stehen in der Planung. Im Vortrag hat er uns die Möglichkeiten und Schwierigkeiten eines solchen „Fitnessprogramms“ für die Swist erläutert.

Ob die Swist wirklich der längste Bach Europas ist, blieb offen. Schon die Frage, ob die Swist ein Fluss oder ein Bach ist, gibt es unterschiedliche Meinungen. Auf jeden Fall ist sie ein interessantes Gewässer.

Dafür standen die zahlreichen Besucher, die Karl-Heinz Beiers Lichtbildvortrag im Odendorfer Zehnthaus erleben wollten. Der Diplom-Ingenieur vom Erftverband berichtete Interessantes über die mit immensen Schäden verbundenen Swist-Hochwasser von 1961 und 1984 sowie die wahrscheinlich durch die Gewässerschutz-Maßnahmen verhinderten Überschwemmungen in anderen regenreichen Jahren.

Beier machte aber auch deutlich, dass Hochwasserschutz nicht – wie viele meinen – absoluter Schutz sei, sondern letztlich nur eine Minderung des Hochwasserrisikos. Angestrebt würde ein Hundertjahreswert an Sicherheit für geschlossene Ortslagen, nicht für die freie Landschaft. Ein Restrisiko bleibe immer und überall.

Dienstag, 07. Februar 2012, 19.30 Uhr, Zehnthaus
Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

In diesem Jahr lud der Verein Zehnthaus e.V. seine Mitglieder zur Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen ein.

Maria Burger bleibt Vorsitzende
Wenige Änderungen beim Zehnthausverein
Es gab kaum Überraschungen bei der Vorstandsneuwahl des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig.

Nach zweijähriger Amtszeit hatten die Vorsitzenden Dr. Maria Burger und Konrad Biewald die Vereinsmitglieder dazu eingeladen, die Führungsmannschaft des Vereins für die beiden nächsten Jahre neu zu bestimmen. Dass es im Vorstand Veränderungen geben würde, war schon durchgesickert. Prof. Dr.-Ing. Horst Pippert hatte kurzfristig angekündigt, wegen anderweitigen Engagements nicht wieder zu kandidieren. Auch bei den Beisitzern zeichnete sich ab, dass Uta von Mallinckrodt und Dr. Georg-Ludwig Jäger aus familiären bzw. beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren würden. So konnte sich die Vereinsführung schon im Vorfeld der Mitgliederversammlung nach neuen Kandidaten umsehen, vorbereitende Gespräche führen und der Mitgliederversammlung wieder ein komplettes Kandidatenteam präsentieren.

Nachdem Burger als Erste Vorsitzende einen Rückblick auf die abgelaufene Wahlperiode gehalten, die Kassenprüfer dem Kassierer eine vorbildliche Kassenführung bestätigt und die Mitgliederversammlung den bisherigen Vorstand entlastet hatten wurde der Vorstand neu gewählt. Unter der zügigen und routinierten Leitung von Michael Gadow bestimmte die Mitgliederversammlung jeweils ohne Gegenstimmen folgenden Vereinsvorstand: Erste Vorsitzende Dr. Maria Burger, Zweiter Vorsitzender Konrad Biewald, Kassierer Georg Henning, Schriftführer Klaus Scholz (alle Wiederwahl), Kulturwart Dr. Swen Holger Brunsch (neu) sowie als Beisitzer Elke Marion Utecht (Wiederwahl) und Friedhelm Haas (neu). Die bisherigen Kassenprüfer Richard Bulheller und Dieter Schmitz werden auch weiterhin ein wachsames Auge auf die Kassenführung haben.

Montag, 9. Januar 2012, 19.30 Uhr, Zehnthaus
Neujahrsempfang des Vereins Zehnthaus e.V.

Dank für die Unterstützung durch die „Neuen Pfade“

Zahlreiche Gäste aus der Kommunalpolitik, den Kirchen, von ehrenamtlich Tätigen, aber auch Mitglieder des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig nutzten beim Neujahrsempfang des Kulturvereins die Gelegenheit zum Gespräch.

In diesem Jahr hatte der Zehnthausverein zum sechsten Mal eingeladen und konnte sich wieder einer guten Resonanz erfreuen. In ihrer Begrüßung stellte die Erste Vorsitzende, Dr. Maria Burger, einen der Vereinszwecke in den Vordergrund, nämlich „die Erforschung und Dokumentation der Geschichte des Zehnthauses sowie der Orte Odendorf und Essig in der Gemeinde Swisttal“. Daher sei es dem Verein ein Anliegen, das Wissen der „Alt-Odendorfer“ und „Alt-Essiger“ zu bewahren, damit dies für die folgenden Generationen erhalten werden könne. Hierfür stehe das Vereinsprojekt, „Erinnerungen zu sammeln und so aufzuarbeiten, dass sie nicht verloren gingen“. Der Vereinsvorstand sehe sich insofern als Dienstleister für Odendorf und Essig, sei aber auf Informationen und Zuarbeit angewiesen und rufe zum Mitmachen auf.

Einen Dank wolle Frau Burger aber schon jetzt anbringen, nämlich bei den „Neuen Pfaden“. Diese Organisation hätte in der Vergangenheit tatkräftig am Zehnthaus gearbeitet und damit dem Zehnthausverein bzw. der Gemeinde viele Ausgaben erspart. Sie freue sich daher, auch die Herren Peter Beyer und Werner Gerhards von den „Neuen Pfaden“ willkommen heißen zu können und wies angesichts der Mittelkürzungen durch die öffentliche Hand auf eine Spendenbox zugunsten dieser Bürgerinitiative hin.

Musikalisch eingestimmt und begleitet wurden die Gäste durch die Gruppe „Vielsaitig“, bevor sie sich dem Gespräch zuwandten.

Pressemitteilung mit Bildern

Dienstag, 07. Februar 2012, 19.30 Uhr, Zehnthaus
Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen

In diesem Jahr lud der Verein Zehnthaus e.V. seine Mitglieder zur Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen ein.

Zwei Jahre sind eine lange Zeit, und doch vergehen sie oft wie im Flug. Es standen beim Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig wieder einmal die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Dazu hatten die Vorsitzenden die Vereinsmitglieder in das historische Zehnthaus in Odendorf, Am Zehnthof 1, eingeladen. Vor dem Wahlgang wurde ein ausführlicher Bericht über die Vereinsaktivitäten der vergangenen zwei Jahre geben sowie einen Ausblick auf das Jahr 2012.


Rückblenden auf das Jahr 2011

Veranstaltungen in 2011 durchgefüht

Montag, 10. Januar 2011, 19.30 Uhr
Neujahrsempfang des Zehnthausvereins im Zehnthaus

Gespräche und Dank an die Förderer

Zehnthausverein lud zum Neujahrsempfang
Swisttal-Odendorf. – In gewohnt positiver und entspannter Atmosphäre trafen sich Vorstand und Mitglieder des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig einerseits sowie Freunde und Förderer des Vereins andererseits zum Gespräch...

 


Mittwoch, 9. Februar 2011, 19.30 Uhr, Zehnthaus

Die Mitgliederversammlung fand regen Anteil bei den erschienenen Mitgliedern unseres Zehnthausvereins.

 Herr Karz-Jürgen von Bonin wird nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in der Funktion als Kassenprüfer verabschiedet. Vielen Dank!



Donnerstag, 24. Februar 2011, 20 Uhr, Zehnthaus

Vortrag: Prof. Dr. Helmut Fischer
Volkserzählungen zwischen Rhein und Eifel


Um Volkserzählungen aus dem zwölften bis zum 21. Jahrhundert aus dem Gebiet westlich des Rheins, aus dem Vorgebirge, dem Raum Meckenheim bis Euskirchen, aber auch aus Bonn ging es beim Vortrag von Prof. Dr. Helmut Fischer im Odendorfer Zehnthaus. Der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig hatte hierzu eingeladen. Er setzte damit seine historischen Informationen in der Reihe über Alltagsereignisse und ihre Reflexion und Wirkung in der früheren Erzählkultur im Rheinland fort.


Donnerstag, 17. März 2011, 20 Uhr, Zehnthaus     
Vortrag:
Prof. Dr. Wilhelm Meyer,
Die Entstehung des Vulkanmassivs Siebengebirge


 Prof. Dr. Meyer mit der Vorsitzenden
Es waren sicher nicht die Ereignisse im Fernen Osten, die die Besucher so zahlreich zum Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Meyer über die Entstehung des Vulkanmassivs Siebengebirge ins Zehnthaus strömen ließen. Es war eher das Interesse an der Entstehungsgeschichte einer Landschaft, die mit mehr als 40 Bergen und Anhöhen als Ausflugsziel wohlbekannt ist. Weniger bekannt war, dass die Namensgebung nicht von den berühmten sieben Bergen (großer Ölberg, Petersberg, Drachenfels usw.) stammt, sondern von dem Wort „siefen“, was feuchtes Bachtal oder Regen bedeutet.
Meyer führte seine Zuhörer durch Millionen Jahre der Erdgeschichte. Vor etwa 400 Millionen Jahren war das Siebengebirge noch von Meer bedeckt. Es zog sich zurück, die ursprünglich flachliegenden Ablagerungen wurden zusammengepresst und ein Gebirge entstand. Vor ca. 28 Millionen Jahren drang zum ersten Mal Magma an die Oberfläche und brachte große Mengen von Trachyttuffen mit sich. In mehreren Eruptionsphasen kamen schließlich Basalttuffe und Basalte hinzu, weit über das Siebengebirge verteilt. Charakteristisch sind fünf- oder sechseckige Säulen, die bei langsamer Abkühlung des Magmas entstehen. Vulkane im Siebengebirge sind z. B. der große Ölberg und der Petersberg. Der Abbau von Gesteinen begann schon in der Römerzeit, im Mittelalter war Trachyt der wichtigste Baustoff für den Kölner Dom.
In der lebhaften Diskussion konnte Meyer die Fragesteller mit Blick auf Vulkanausbrüche in unserer Region beruhigen. Die Hocheifel z. B. ist vor 40 Millionen Jahren entstanden; der letzte Vulkanausbruch liegt 11.000 Jahre zurück. Ausbrüche haben eine lange Vorwarnzeit und sind im Gegensatz zu Erdbeben seismographisch vorher zu erfassen. Enttäuschen musste Prof. Meyer eine Zuhörerin auf die Frage, ob nicht auch ein Ausbruch mit Gold und Edelsteinen möglich sei; dafür fehlen die geologischen Voraussetzungen.

Exkursion
Samstag, 09. April 2011 (ganztägig) - 8.30 Uhr bis 17 Uhr
Sehenswerte Kirchen und Kapellen in der Vulkan- und Westeifel
Leitung: Dr. Reinhold Weitz


Dienstag, 3. Mai 2011, 20.00 Uhr, Zehnthaus

Referent: Dr. Peter Honnen

Thema: „Kappes, Knies & Klüngel – Rheinische Mundart

Richtiges Platt spricht heute im Rheinland leider kaum noch jemand – aber richtiges Hochdeutsch auch nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Wie die Rheinländer und Rheinländerinnen im Alltag tatsächlich sprechen, ist deshalb eine spannende Frage. Wieso sagt man frickeln oder friemeln statt basteln, Brassel statt Ärger oder Knöllchen statt Strafzettel? Und woher kommen so seltsame Wörter wie Fisimatenten, Fisternöll, Pittermännchen, alles paletti oder Muckefuck, über die oft die tollsten Geschichten erzählt werden?

Auf diese Fragen wollten Sie auch schon immer eine Antwort haben?

Unser Referent, Dr. Peter Honnen, ist Sprachwissenschaftler beim Bonner LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte. Als Autor hat er die Bücher „Kappes, Knies und Klüngel“ und „Alles Kokolores“ veröffentlicht.


Mittwoch, 25. Mai 2011, 20.00 Uhr, Zehnthaus

Referent: Dr. Thomas Becker

Thema: „Hexenverfolgung in Rheinbach“

Die Hexenverfolgung gehört zu den düstersten Kapiteln der deutschen Geschichte. In den ersten beiden Jahrhunderten nach dem Ende des Mittelalters loderten überall in Europa die Scheiterhaufen, nirgendwo aber dichter und häufiger als zwischen Rhein und Mosel. Viel ist über die Hintergründe und Motive dieses Phänomens spekuliert worden. Am Beispiel des Städtchens Rheinbach und seiner umliegenden Orte wie Meckenheim, Flerzheim oder Lüftelberg werden im Vortrag die Entstehungsgeschichte, Abläufe und – soweit möglich – Hintergründe dieses schrecklichen Geschehens beleuchtet.

Unser Referent, der Historiker Dr. Thomas Becker, ist Leiter des Archivs der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Seit 20 Jahren beschäftigt er sich mit der Geschichte der Hexenverfolgung im Rheinland.

Grundlage für seine Darstellung der Hexenverfolgung in Rheinbach ist ein Augenzeugenbericht, die „wehmütige Klage der frommen Unschuldigen“. Dieses Buch verfasste der Rheinbacher Gerichtsschöffe Hermann Löher (1595-1678), der die Hexenverfolgungen in seiner Heimatstadt miterlebt hat. Gemeinsam mit seiner Frau, Theresia Becker, erstellte Herr Becker eine wissenschaftliche Edition dieses Berichtes von Herman Löher.

Donnerstag, 16. Juni 2011, 20.00 Uhr, Zehnthaus

Referent: Dr. Wolfgang Herborn

Thema: „Die ersten Christen am Rhein“

Dr. Wolfgang Herborn aus Bad Münstereifel hat die Zuhörer über das Leben der Christen und die Phasen der Christianisierung des Rheinlands informiert. Dabei wurde auch mal über den rheinischen Horizont in benachbarte Regionen geschaut und die dortigen Verhältnisse mit denen des Rheinlands verglichen.

Wer heute durch das Rheinland reist, findet in allen Ortschaften – von kleinen Dörfern bis zur Großstadt Köln – Kirchbauten aus unterschiedlichen Epochen. Auch das Brauchtum der Region ist in vielen Bereichen durch das Christentum geprägt und beeinflusst.

Unser Referent, der Historiker Dr. Wolfgang Herborn,
arbeitete am Institut für geschichtliche Landeskunde der
Rheinlande an der Universität Bonn. Dabei widmete er sich
auch dem Thema des Vortrags.



Dienstag, 12. Juli 2011, 20 Uhr im Zehnthaus,
Referent: Hans-Gerd Dick


Pressemitteilung mit Bild
Samstag, 09. Juli 2011, 9 - 18 Uhr, ganztägige Busexkursion in die Nordeifel
Exkursionsleitung: Prof. Dr. Klaus Grewe
Thema: Archäologie Nordeifel 2011 - Auf den Spuren neuer Ausgrabungen von Bodendenkmälern

Jeder in der Region kennt die römische Wasserleitung und weiß, wie gut die Trinkwasserver­sorgung zur Zeit der Römer war. Was ist daraus später geworden?

Die beginnende Erforschung des durch den Kreis Euskirchen führenden Abschnitts der römischen Wasserleitung nach Köln in der 2.Hälfte des 19. Jahrhunderts fällt zeitlich zusammen mit zeit­genössischen Forderungen nach einem ähnlich ambitionierten Unternehmen: Der Schaffung einer modernen, zentralen Trinkwasserversorgung für den ländlichen Raum – die Dörfer, die von der Förderung der wenigen bestehenden städtischen Wasserwerke zunächst ausgeschlossen blieben.

Der Umsetzung dieses Anspruches standen jedoch Hürden und Hindernisse entgegen. Diese zu überwinden und eine beständige, hygienisch einwandfreie und überdies preisgünstige Versorgung der Dörfer sicherzustellen, gelang schließlich dem Euskirchener Landrat und seinem Kreisbau­meister. Ihre Bemühungen gipfelten 1908 in der Gründung der „Verbands-Wasserwerk GmbH zu Euskirchen“ mit 29 Ortschaften als Gesellschaftern.

Unser Referent, der Historiker Hans-Gerd Dick, hat in seinem Lichtbilder-Vortrag den Weg dorthin und Ausblicke in die weitere Geschichte des bis heute bestehenden Unternehmens nachge­zeichnet. Der Vortrag behandelte den Altkreis Euskirchen, bezog am Rande aber auch Entwicklungen auf das Swisttaler Gebiet mit ein.

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Dienstag, 19. Juli 2011,  Schule im Zehnthaus

Odendorfer Grundschüler der Ganztagsgrundschule Swisttal-Odendorf besuchen das Zehnthaus


Mi., 05. Oktober, 20 Uhr     
Musikabend: Ewa Matejewska,
Musikalische Zeitreise mit einer Harfe


Ewa Matejewska „Musikalische Zeitreise mit einer Harfe“

Ewa Matejewska, eine polnische Musikerin, nahm uns mit Ihrer Harfe auf eine Reise durch die Musikgeschichte mit. Auf dem Programm standen Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Sophia Corri Dussek, Gabriel Fauré, Paul Hindemith, Marta Ptaszynska und Philippe Hersant. Diese Kompositionen spannen den Bogen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Sie führen uns vom Hof Friedrichs des Großen in Sansscouci durch viele europäische Länder. Alle Klangmöglichkeiten der Harfe werden wir in dieser Musik erleben können. Besonders freuen wir uns, dass Ewa Matejewska uns auch ihre Schülerin Melissa vorstellt, die den Ground von William Croft auf der Harfe spielen wird.

Dienstag, 25. Oktober 2011 um 20 Uhr
 Jan Wucherpfennig M.A.
"Faszination Wallfahrt - Wallfahrten im Rheinland früher und heute"

Wallfahrten im Rheinland früher und heute
„Ich bin dann mal weg!“ – nicht zuletzt durch den gleichnamigen Bestseller von Hape Kerkeling (der ja auch Thema unseres ursprünglich geplanten Vortags sein sollte) rückt das Wallfahren verstärkt in das Interesse der Öff
entlichkeit.
Was macht den Reiz des Wallfahrens aus?
Wie entstand diese Tradition, die es in fast allen Religionen der Welt gibt?
Wer fährt wall und wer lässt andere für sich wallfahren?
Wo fanden und finden bei uns im Rheinland Wallfahrten statt und wie beeinflusste diese Entwicklung die damit verbundenen Orte?

Von Neuss wird berichtet, dass es in der Stadt manchmal mehr Pilger als Einwohner weilten, und die Nachbarstadt Düsseldorf jenseits des „Ich bin dann mal weg!“ – nicht zuletzt durch den gleichnamigen Bestseller von Hape Kerkeling rückt das Wallfahren verstärkt in das Interesse der Öffentlichkeit.
Was macht den Reiz des Wallfahrens aus?
Wie entstand diese Tradition, die es in fast allen Religionen der Welt gibt?
Wer fährt wall und wer lässt andere für sich wallfahren?
Wo fanden und finden bei uns im Rheinland Wallfahrten statt und wie beeinflusste diese Entwicklung die damit verbundenen Orte?

Von Neuss wird berichtet, dass es in der Stadt manchmal mehr Pilger als Einwohner weilten, und die Nachbarstadt Düsseldorf jenseits des Rheins war im 15. Jahrhundert einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte des Rheinlandes. Ein anderer, bekannter Wallfahrtsort in der Region ist Kevelaer, in das heute sogar die Engel der Hölle pilgern. Antworten und Einsichten zu diesem Thema trägt uns Herr Wucherpfennig vor.Rheins war im 15. Jahrhundert einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte des Rheinlandes. Ein anderer, bekannter Wallfahrtsort in der Region ist Kevelaer, in das heute sogar die Engel der Hölle pilgern.
Antworten und Einsichten zum Thema gibt uns der Referent Jan Wucherpfennig vom Historikerbüro
Düsseldorf. Er arbeitet als Historiker und Publizist. Durch Vorträge und Stadtführungen lässt er Regionalgeschichte lebendig werden.


Mittwoch, 16. November 2011, 20 Uhr
Filmabend: You enter Germany 2
Hürtgenwald - Der lange Krieg am Westwall
Gesprächsleitung: Achim Konejung

Fr.-So., 25. – 27. November. 2011, Zehnthaus 
Kunstausstellung im Zehnthaus unter der Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus e.V.
Kontakt: elke.utecht@verein-zehnthaus.de
Programm/Übersicht zur Kunstausstellung

Donnerstag, 8. Dezember 2011, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Kammermusik-Abend mit dem Schöbel-Quartett.
Zum Abschluss unseres diesjährigen Programms laden wir Sie herzlich ein zum traditionellen Kammermusikabend.
Programm
Franz Schubert, Streich-Trio B-Dur, D 471
W.A. Mozart, Flöten-Quartett A-Dur, KV 298
Franz Schubert, Streich-Trio B-Dur, D 581
W.A. Mozart, Divertimento Es-Dur, KV 563
W.A. Mozart, Flöten-Quartett D-Dur, KV 285
Es spielten
Mathias Schmidt (Flöte), Heinz Schöbel (Violine), Gertrud Schmidt (Viola) und Berenike Langmaack (Violoncello).
Kammerkonzert mit Musik von Mozart und Schubert
Schöbel-Quartett schließt Jahresprogramm des Zehnthausvereins
„Alle Jahre wieder“ gibt das Schöbel-Quartett zum Jahresende im Odendorfer Zehnthaus ein Kammerkonzert. Und immer wieder findet es ein interessiertes Publikum, das über die nicht ganz optimalen akustischen Rahmenbedingungen des historischen Gebäudes hinwegsieht und sich an der klassischen Musik erfreut. Meist besteht das Quartett aus vier Streichern. Heinz Schöbel ändert aber auch mal die Besetzung, was vom Publikum sehr positiv aufgenommen wird. Mal tritt das „Quartett“ mit einem zusätzlichen Kontrabass als Quintett auf. Ein andermal wird die Besetzung geändert. So auch beim diesjährigen Konzert, wo eine Querflöte einen Part übernahm und die Zuhörer dadurch ein ungewohntes, neues Klangerlebnis genießen konnten. Diese Erwartung war wohl auch der Grund für den guten Besuch des Konzerts, der sich schon im Vorverkauf andeutete. Auf dem Programm standen Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert, die von Mathias Schmidt (Querflöte), Heinz Schöbel (Violine), Gertrud Schmidt (Viola) und Berenike Langmaack (Violoncello) mit sichtbarer Freude und deutlichem Engagement interpretiert wurden. Das übertrug sich auch auf das Publikum, bei dem man hier und da Kopfbewegungen den Rhythmus unterstreichen oder Fußspitzen im Takt wippen sah.
„Alle Jahre wieder“ ... im November 2012 steht wieder ein Schöbel-Konzert auf dem Programm des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig, sicher zur Freude des Publikums.

Veranstaltungen in 2010


Was fand im 4. Quartal 2010 statt?


Donnerstag, 9. Dezember 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Filmabend und Gespräch mit Filmemacher Dietrich Schubert und Filmproduzentin Katharina Schubert
„Ein blindes Pferd darf man nicht belügen“

Vorführung im 1. OG Saal des Zehnthauses auf zwei Projektionsflächen

EIN BLINDES PFERD DARF MAN NICHT BELÜGEN

Geschichten aus der West-Eifel erzählt von: Therese Pützer, Paula Pützer, Hubert Pothen und Leonard Hammes

Zehnthaus, Am Zehnthof 1, 53913 Swisttal-Odendorf

Früher wurden Erfahrungen durch Erzählen weiter gegeben. Die Geschichten stützten sich auf Beobachtungen, Erfahrungen des eigenen Alltags und auf die Erzählungen der Vorfahren. Geschichte wurde durch Geschichten von einer Generation zur nächsten vermittelt. Der Film versucht an diese Tradition, die seit Einführung des Fernsehens immer weiter zurückgegangen ist, anzuknüpfen.

Alte Eifeler erzählen ihre Geschichten, Erlebnisse und Erinnerungen. Sie berichten vom Leben vergangener Generationen, von Not und Elend, aber auch von Kraft und Stärke, vom Umgang der Menschen mit der Natur, vom Leben der Frauen und Kinder.
  Regie: Dietrich Schubert
  Kamera: Peter Kaiser, Dietrich Schubert
  Ton: Franz-Rudolf Perey
  Schnitt: Sophie Halpern
  Produktion: Katharina Schubert
  Redaktion: Knut Fischer
  Länge: 90 Minuten
  Jahr:
  DVD-Cover:


Freitag, 26.11.2010 bis Sonntag, 28. November 2010

Kunstausstellung im Zehnthaus unter der Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus

Zum 29. Mal fand im Zehnthaus in Swisttal-Odendorf die alljährlichen Kunst- und Kunsthandwerk-Ausstellung zum ersten Advent statt. Ein breites Spektrum künstlerischer Tätigkeiten erwartete die Besucher.
Künstler/innen aus Swisttal sowie Gäste aus der Umgebung präsentierten ihre Werke aus den Bereichen „Gemälde, Schmuck, Keramik, Holz- und Drechselarbeiten, Mosaik, Glaskunst, Naturfotografie, Wandbehänge und innovatives Patchwork“.
In der stimmungsvolle Atmosphäre im historischen Zehnthaus haben sich Besucher und Aussteller wieder sehr wohlgefühlt.
Die Ausstellung fand unter der Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus e.V. statt.          
Kunstausstellung2010
   
Bilder-Nachlese 2010


Donnerstag, 18. November 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Kammerkonzert mit dem Schöbel-Quartett
Auf dem Programm stand

Franz Schubert, Streich-Quartett A-Moll op. 29,

Ludwig van Beethoven, Streich-Quartett op.18 Nr. 2 in G-Dur,
Antonín Dvořák, Streich-Quartett Nr.10 Es-Dur, op. 51.

Es spielten Heinz Schöbel (Violine), Josef Fierlbeck (Violine), Gertrud Schmidt (Viola) und Berenike Langmaack (Violoncello).


Presse zum Konzertabend



Dienstag, 26. Oktober 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Norbert Knauf
Drastisches und Derbes in Eifeler Kirchen und Kapellen.
Von Mumien, Madonnen, Märtyrern und Mäusen


Welche Vielfalt das Jahresprogramm des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig seinen Mitgliedern und Freunden bietet, zeigt nach der Veranstaltung über „Ebbe und Flut in Swisttal“ der nächste Vortragsabend. Norbert Knauf aus Euskirchen berichtete am Dienstag, 26. Oktober 2010, 20 Uhr, im Odendorfer Zehnthaus, Am Zehnthof 1, über Drastisches und Derbes in Eifeler Kirchen und Kapellen.

Faszinierender Lichtbildvortrag im OdendorferZehnthaus

Es lohnte sich wirklich, zum Vortrag von Norbert Knauf aus Euskirchen über „Drastisches und Derbes in Eifeler Kirchen und Kapellen“ in das Odendorfer Zehnthaus zu kommen.


Zum einen wegen seiner Art, Informationen weiterzugeben. Da konnte das Publikum noch schmunzeln oder gar lachen, auch wenn die gezeigten Bilder auf den ersten Blick erschreckten.


Zum anderen machte Knauf deutlich, dass unzählige Kirchen und Kapellen in der Eifel nicht nur „schöne“ Darstellungen von Heiligen oder von Situationen aus der Kirchengeschichte zeigen, sondern auch sehr drastische und derbe.

Vortragsmitteilung mit Bild




Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitglieder des Vereins Zehnthaus,
zahlreiche Swisttaler – Mitglieder unseres Vereins, aber auch Nichtmitglieder – haben uns in den vergangenen Tagen angesprochen, was es denn mit dem Artikel im General-Anzeiger Bonn vom 22. September 2010 (Anlage) auf sich habe. Dort wird berichtet, dass die Gemeinde Swisttal den Nutzungsvertrag mit dem Zehnthausverein zum Dezember 2014 gekündigt habe. Dies müssen wir leider bestätigen...

... lesen Sie weiter im Informationsbrief an unsere Mitglieder


Leserbrief an den General Anzeiger in Bonn


Auf ein Wort von Bürgermeister Eckhard Maack
Wir in Swisttal" - Jahrgang 11 - Nr.21 - 16.10.2010 KW41
Inhalt


Was fand im 3. Quartal 2010 statt?


Donnerstag, 30. September 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Prof. Dr. Manfred Bonatz
Ebbe und Flut in Swisttal.
Die Erde in den Kraftfeldern von Sonne und Mond

Die merkwürdige Erscheinung der sich täglich und periodisch ändernden Wasserstände entlang der Küsten der großen Ozeane ist seit Menschengedenken bekannt. Schon früh wurden Zusammenhänge der Meeresspiegelbewegungen mit den jeweiligen Konstellationen von Sonne und Mond festgestellt. Die physikalische Ursache von Ebbe und Flut aber konnte erst mit den Mitteln der modernen Physik durch die sogenannten Gezeitenkräfte erklärt werden – als Wirkung unterschiedlicher Anziehungskräfte von Sonne und Mond.
Dass es Gezeiten auch in Swisttal gibt, ist wohl nicht allgemein bewusst. Diese Erdgezeiten werden im GeoObservatorium in Odendorf seit mehr als zehn Jahren gemessen und beobachtet.

Der Zehnthausverein sorgte dafür, dass das Wegekreuz an der Frankenstraße in Odendorf von den "Neuen Pfaden" restauriert wurde (14.09.2010)


Sonntag, 12. September 2010, 11 Uhr, Zehnthaus

Tag des offenen Denkmals 2010

"Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr"

  • Fanfanencorps Swisttal Essig-Odendorf mit einem Platzkonzert um 15.00 Uhr auf dem Zehnthofplatz
  • Landfrauen-Cafe im Erdgeschoss-Saal im Zehnthaus
  • Bahnhof Odendorf als Bahnhofsmodell
  • Vorträge zum Odendorfer Bahnhof sowie zum historischen Zehnthaus als "Umschlagplatz - Reisen, Handel und Verkehr"


Ausstellungen / Vorträge mit Bildpräsentation fanden im 1.OG Saal unseres Zehnthauses



Samstag, 04. September 2010, ab mittags bis abends

Dorffest aller Odendorfer Vereine auf dem Zehnthofplatz in Swisttal-Odendorf


Kasperle im Odendorfer Zehnthaus um 14.45 Uhr + 16.15 Uhr u.a.m. auf dem Zehnthofplatz in Swisttal-Odendorf.  



Sommerferien 15. Juli – 27. August 2010


Donnerstag, 22. Juli 2010, 20 Uhr, Zehnthaus

Belarus Konzert Musiker-Duo Tatiana Shumakova und Viacheslav Ivashka spielen auf Zimbal und Bajan Volksweisen aus Belarus

Pressemitteilung mit Bild

Manch ein Mitglied oder Freund des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig war überrascht. Eingeladen wurde zu einer Veranstaltung, die nicht im Jahresprogramm 2010 erwähnt wurde und deren Termin man sich daher noch nicht notieren konnte. Nach den Erfolgen in den beiden Vorjahren hatte sich die Möglichkeit ergeben, noch einmal ein Sonderkonzert aus Belarus nach Odendorf zu holen.


Von Einmarsch der Toreros aus „Carmen“ über russische Tänze und schwermütige Zigeunerweisen bis hin zum Csárdás und zu ungarischen Rhapsodien reichte das musikalische Angebot, das der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig seinem Publikum bot. Musik von Klassik bis Folklore traf den Geschmack und Nerv des Publikums.
Mit den Interpreten Tatiana Shumakova und Viacheslav Ivashka, beide Dozenten an der Staatlichen Musikakademie Minsk, hatte der Kulturwart des Vereins, Prof. Dr.-Ing. Horst Pippert, zwei absolute Profis in das historische Odendorfer Zehnthaus geholt. Profis, die nicht nur einfach ihr Programm abspulten, sondern denen die Freude an ihrem Tun, die Freude an der Musik regelrecht aus den Augen leuchtete. Shumakova, Weltmeisterin 2008 bei einem Musikwettbewerb in Seoul, wirbelte mit den Klöppeln über ihr Zimbal, verwandt mit dem alpenländischen Hackbrett, dass dem Publikum geradezu der Atem stockte. Dabei begleitete Ivashka sie so konzentriert und gefühlvoll auf seinem Bajan, einem Knopfakkordeon, dass das Spiel der beiden zu einer höchst musikalischen Einheit verschmolz. Das schloss aber Solopräsentationen nicht aus. Auch Franz Liszts Ungarische Rhapsodie Nr. 2, dargeboten nur von Shumakova auf der Zimbal, und von Ivashka gesungene und auf dem Bajan begleitete russische Volkslieder wurden vom Publikum ebenso mit Bravorufen und stürmischem Beifall gefeiert.


Donnerstag, 8. Juli 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Dr. Barbara Schildt-Specker

Das Kloster Marienstern auf dem Essig im Zeitalter der Säkularisation
Pressemitteilung zum Vortrag mit Bild
Vortragsfotos - Kloster Marienstern auf dem Essig
Im Titel des Vereins Zehnthaus lesen wir als Zusatz „Swisttal-Odendorf/Essig“. In diesem Jahr nehmen wir das „Kloster Marienstern auf dem Essig“ in den Blick.
Die Geschichte von Essig ist eng mit der des Klosters Marienstern verbunden. Das Wappen von Swisttal-Essig – der weiße Stern auf blauem Grund – zeigt dies noch heute. So hat auch der Bürgerverein Swisttal Essig e.V. in seinen Schriften von 1979 (Auf dem Essi(n)g. Geschichte und Geschichten) und 2009 (Festschrift anlässlich des 30-jährigen Jubiläums) der Beschreibung von Anlage und Geschichte dieses Klosters breiten Raum gegeben.
Frau Dr. Schildt-Specker vom Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich in ihren Forschungen mit Frauenklöstern im Rheinland. Dabei schaut sie aber nicht nur auf die „Glanzzeit“ dieser Klöster. Sie untersucht auch die Probleme, die sich bei der Auflösung der Klöster im Zeitalter der Säkularisation ergaben. Davon war selbstverständlich auch das Prämonstratenserinnen-Kloster Marienstern auf dem Essig betroffen.
Sicher gibt es bei diesem Vortrag für Alt- und Neubürger wieder Interessantes zu erfahren.
Auf Ihr Kommen freut sich der Vorstand vom Zehnthausverein.

Einladung zum Vortrag als PDF Datei
Link: Marienstern - Reiseführer des Prämonstratenser-Ordens
Geschichte:
Am mittelalterlichen Pilgerweg (Aachen-Frankfurt) entstand in (Swisttal)-Essig in der Pfarrei (Swisttal)-Odendorf um das Jahr 1439 ein Hospital, an dem 1447 das Birgittenkloster Maria's-Stern oder richtiger Marienstern gestiftet wurde. Seit 1454 war das Kloster unbewohnt, bis 1482 Kölner Augustiner-Chorfrauen hier einzogen. Der Kölner Erzbischof unterstellte sie 1551 dem Abt von Steinfeld, der dies jedoch erst auf wiederholte Bitten der Schwestern 1663 akzeptierte und im gleichen Jahr die Schwestern in den Prämonstratenser-Orden aufnahm.
1716 lebten dort 16 nicht adelige Schwestern mit "guter Disziplin". Nach der Säkularisation 1802 wurde bereits 1804 die Kirche niedergelegt.
Die Gebäude des Klosters wurden 1905 bis auf wenige Reste abgebrochen. An gleicher Stelle entstand 1980 zunächst ein landwirtschaftlicher Betrieb und heutige Baumschule.



Was fand im 2. Quartal 2010 statt?


Sonntag, 27. Juni 2010 ganztägige Busexkursion
Exkursionsleitung: Martin Bredenbeck
Neue Architektur in Düsseldorf

Pressemitteilung -> Nachlese zur Exkursion

Bilder-Nachlese von der Exkursion Düsseldorfer Architektur


Moderne Architektur hat in Düsseldorf im ganzen 20.Jahrhundert eine große Rolle gespielt: Sei es für den bedeutenden Handels- und Wirtschaftsstandort seit 1900, sei es für die Landeshauptstadt nach 1946 oder den Medienstandort seit den 1990er Jahren – vielfach konnten bedeutende nationale und internationale Architekten hier wichtige neue Einzelbauten und ganze städtebauliche Anlagen ausführen. Bei einem Architekturspaziergang und einem Rundblick vom Fernsehturm werden wir Bauten und Anlagen nachgehen, die für ihre Zeit „neu“ und „modern“ gewesen sind und stilistische Entwicklungen vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart verfolgen. Dabei stehen Bauten für Verwaltung und staatliche Repräsentation, für Handel und Wirtschaft, aber auch Museen im Vordergrund. Zusätzlich ist eine Innenbesichtigung des Landtagsgebäudes geplant. Geführt werden wir von Herrn Martin Bredenbeck M.A. aus Bonn.
Exkursionsablauf:
8.30 Uhr Abfahrt am Zehnthofplatz in Odendorf,
10.00 Uhr Ankunft in Düsseldorf, geführter Stadtrundgang,
12.00 – 13.30 Uhr Mittagessen im Restaurant New World,
13.30 Uhr Bustransfer zu weiteren Besichtigungspunkten,
15.00 Uhr Innenbesichtigung des Landtages,
16.00 Uhr Rheinturm: Rundblick über Stadt mit Erläuterungen,
17.50 Uhr Abfahrt von Düsseldorf,
19.00 Uhr Ankunft in Odendorf.


Dienstag, 1. Juni 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag: Prof. Dr. Horst Pippert
Fachwerkarchitektur


Trotz der erheblichen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und der Verluste der Nachkriegszeit haben sich in Deutschland über eine Million Fachwerkbauten erhalten. Der Fachwerkbau bestimmt noch heute das Bild ganzer Altstädte und Dorfkerne.

In seinen Rundbriefen zum Jahresende beklagte der Gründungsvater des Vereins Zehnthaus, Dr. Johann Bayer, regelmäßig den Verlust von Fachwerkhäusern in Odendorf. Viele Häuser wurden abgerissen, sind unwiederbringlich verloren. Einige Fachwerkhäuser und –höfe gibt es noch im Ort und natürlich weitere in benachbarten Orten. Fachwerkarchitektur war nicht nur in dieser Region, sondern über ganz Mitteleuropa hin eine verbreitete Bauform.

Fachwerkhäuser sind zumeist hübsch anzusehen und sie bieten eine erstaunliche Vielfalt in der Gestaltung. Die meisten von Ihnen werden dies nicht nur aus der Eifel und Voreifel, sondern auch von Reisen und Fotos kennen. Bei unserem Vortragsabend geht es aber nicht nur darum, sich an netten Ansichten zu erfreuen. Wir fragen nach dem Besonderen dieser Architektur: Woher kommt diese Architektur? Wie hat sie sich entwickelt? Wo wird dieses Konstruktionsprinzip auch heute noch verwendet?

Mit diesem Hintergrundwissen hat sich Prof. Pippert befasst und wird uns interessante Einblicke in eine Architekturform gewähren.



Dienstag, 11. Mai 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Vortrag - Zur Entwicklung der Tasteninstrumente von  Manfred Schümer

Live-Musik, Instrumentenkunde, Instrumentengeschichte – für jeden war etwas interessantes an diesem Vortragsabend dabei.

Manfred Schümer hat uns in seinem Vortrag die Entwicklung dieser Instrumente erläutert und Klangbeispiele an mitgebrachten Tasteninstrumenten vorgeführt. Aber auch auf Tonträger griff er zurück, um die Eigenarten der Instrumente besonders darzustellen.

Pressemitteilung1 mit Bildern  Pressemitteilung2 mit Bildern

Manfred Schümer aus Euskirchen ist Komponist, Organist, Pianist, Arrangeur und Chorleiter


Die meisten von uns hören gerne Musik. Es gibt sie in so vielfältigen Formen, dass für jeden Geschmack das Richtige dabei ist. Zumeist stellen wir nur das Radio an oder legen eine CD auf, und schon haben wir die schönsten Klänge in unserem Wohnzimmer
.
Denken wir auch darüber nach, wie diese Klänge erzeugt werden? Natürlich lassen sich heute nahezu alle Instrumente elektronisch imitieren. Das Vorbild dafür sind aber die echten, akustischen Instrumente.
Eine wichtige Instrumentengruppe sind die Tasteninstrumente, die eine lange Geschichte haben und ganz unterschiedliche Typen hervorbrachten. Klavier und Flügel sehen wir recht häufig. Diese modernen Formen haben Vorläufer, die heute zumeist bei historischen Aufführungen verwendet werden.

Cembalo


Clavichord
und E-Piano, konnten direkt vom Klang her erlebt werden.


Donnerstag, 29. April 2010, Busexkursion
Exkursionsleitung: Konrad Biewald / Prof. Dr. Pippert
Braunkohle und Energie

Nachlese zur Exkursion mit Bildern

Geführte Besichtigung der Kirche St. Kunibert Sinzenich


Donnerstag, 15. April 2010, 19.00 Uhr im Zehnthaus in Swisttal-Odendorf
Erzählte Odendorfer & Essiger Geschichte Erstes Vorbereitungstreffen
Nach den ersten Vorüberlegungen des Vereins Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig zur Erstellung einer Publikation mit dem Arbeitstitel „Erzählte Geschichte“ fand ein Informations- und Arbeitstreffen statt. Hierzu haben sich  Odendorfer und Essiger Mitbürger gefunden, die sich für die Leitung von Gesprächsgruppen zur Verfügung stellen Pressemitteilung

Was fand im 1. Quartal 2010 statt?


Donnerstag, 25. März 2010, 20 Uhr, Zehnthaus

Vortrag: Walter Hanf
Dörfliche Heiler in der Eifel

Einladung - Vortrag Walter Hanf


Samstag, 20. März 2010,  Zehnthaus

Aktion „Sauberes Odendorf und Essig“


Fleißige Müllsammler unterwegs
Schlechtes Wetter mit Regenschauern war angekündigt worden, aber kaum einer der angemeldeten Freiwilligen ließ sich davon abschrecken.  Text und Bildeindrücke


Donnerstag, 11. März 2010,  Zehnthaus

Odendorfer Grundschüler besuchten das Zehnthaus - Alte Tradition neu belebt - Bildeindrücke

Vor Jahren hat es das schon gegeben.. Vollständiger Text hier


An Ort und Stelle erfahren die Schulkinder etwas über die Bedeutung der römischen Matronensteine. (Foto: K. Biewald)


Donnerstag, 4. März 2010, 20 Uhr, Zehnthaus
Konzert - Chansonabend


Der „Eifel-Troubadour“ gastierte im Zehnthaus und sang zur eigenen Gitarrenbegleitung seine neuesten Kompositionen, französische Chansons sowie Liedgut in italienischer und englischer Sprache.
Lieder, Anekdoten und Geschichten

Günter Hochgürtels dritter Auftritt im Zehnthaus
Swisttal-Odendorf. – Andere vermeiden den Hinweis, dass sie aus der Eifel kommen; er betont es immer wieder, ja er kokettiert geradezu mit seiner Herkunft...

Pressemitteilung mit Bild


Montag,  11. Januar 2010, 19.30 Uhr, Zehnthaus
Neujahrsempfang des Vereins Zehnthaus e.V.
Ort: Zehnthaus, Am Zehnthof  1, 53913 Swisttal

Presseveröffentlichung mit Bild

Nachricht hier aus: Wir Swisttaler vom 23.01.2010



Dienstag, 23. Februar 2010, 19.30 Uhr, Zehnthaus

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen
  gewählt durch Mitgliederversammlung am 23.02.2010

Vorstand des Vereins Zehnthaus e.V. Swisttal-Odendorf/Essig


Bilder - Mitgliederversammlung



Hinweis zu einem Wegekreuz in Odendorf

Vandalismus an einem Odendorfer Wegekreuz

Verein Zehnthaus e.V. sieht sich in der Pflicht, eine/n Restaurator/in für die Wiederherstellung des mutwillig zerstörten Wegekreuzes Ecke Frankenstr./ Germanenstr. zu engagieren. Das beschädigte Wegekreuz wurde bereits von einem Vorstandsmitglied des Zehnthausvereins abgebaut und einer Restauratorin in Rheinbach zur Begutachtung zugeleitet.
Online-Spenden, die für die Restaurierung genutzt werden, nimmt der Zehnthausverein gerne unter dem Stichwort: "Denkmalpflege" entgegen . Hier gelangen Sie zu den Bankdaten bei Spende mittels Banküberweisung.
Pressemitteilung / Information: Blick aktuell 37/2009 W.O.
                            
Reparaturstatus: Die Jesusfigur wird derzeit restauriert. Das restaurierte Wegekreuz wird zu Pfingsten 2010 - so hoffen wir - den gewohnten Standort im neuen Glanz einnehmen können. Wir werden Sie über den Termin der Aufstellung rechtzeitig unterrichten.


Was fand im 4. Quartal 2009 statt!

Donnerstag,   3. Dezember 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Kammermusikabend im Zehnthaus
mit dem Schöbel-Quintett - Bildeindrücke vom Konzertabend

Auf dem Programm standen

Joseph Haydn, Quartett Nr. 48 in C-Dur, op. 64, Nr. 1,

Gioacchino Rossini, Sonata Nr. 1 G-Dur,

W. A. Mozart, Divertimento D-Dur KV 334.

Es spielten Heinz Schöbel (Violine), Josef Fierlbeck (Violine), Gertrud Schmidt (Viola), Berenike Langmaack (Cello) und Peter Jentzen (Kontrabass).

Pressemitteilung mit Bildern


v.l. Gertrud Schmidt (Viola), Peter Jentzen (Kontrabass), Josef Fierlbeck (Violine), Berenike Langmaack (Cello) und Heinz Schöbel (Violine)

Mit freundlicher Unterstützung


Hinweis in eigener Mitgliedersache




Freitag, 27. bis Sonntag, 29. November 2009, Zehnthaus

28. Kunstausstellung im Zehnthaus unter der Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus e.V.

In diesem Jahr waren folgende Arbeiten zu sehen: Gemälde, Schmuck, Keramik, Holz- und Drechselarbeiten, Mosaik, Glaskunst, gewebte Bilder sowie Fotografie mit und ohne Bildbearbeitung.Kurzübersicht der Künstler/innen

Bilder-Nachlese zur Kunstausstellung

Die Vernissage fand am Freitag, dem 27.11.2009 statt. Mit einer Ansprache eröffnete Herr Dr. Carl Körner diese Kunstausstellung. Für die musikalische Untermalung am E-Piano sorgte Frau Swenja Nemitz.

Alle Jahre wieder – doch immer wieder anders!
Kunstausstellung im Zehnthaus


 

Kontakt: Elke Marion Utecht



Bilder - Jiddische Lieder und Texte

Donnerstag, 12. November 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus
"Jiddische Lieder und Texte"
Konzert: Max Erben

Pressemitteilung


Viele kennen die melancholisch klingenden Melodien jiddischer Lieder. Aber wer versteht die Sprache noch? Einzelne Worte lassen die Inhalte der Texte erahnen, vieles klingt fremd. Einst sprachen millionen Menschen jiddisch – einen deutschen Dialekt mit hebräischen, später auch slawischen Elementen. Es entstand eine eigene Literatur, es gibt Lieder und Gedichte. Doch als lebendige Sprache ist das Jiddisch heute fast ausgestorben, ja ausgerottet. Max Erben hat schon früh sein Herz für diese Sprache und ihre Musik entdeckt. In Liedern und Texten lässt er das osteuropäische „Städtl“ wieder entstehen, in dem das Jiddische einst seine große Blüte erreichte. Trauer wie Freude und alle Gemütslagen des Alltags finden hier ihren Ausdruck.

Informationen zu Max Erben

Hörprobe - externe Seite WAV-Datei

Mit freundlicher Unterstützung



Dienstag,
6. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus

"Energie - unsere Lebensgrundlage"
gestern - heute - morgen
Vortrag von Prof. Dr. Klaus Heinloth

Eintritt frei. Gäste sind ebenfalls herzlich willkommen.

Pressemitteilung mit Bild

Der Energiebedarf des Menschen ist groß und wächst beständig. Jeder einzelne benötigt unmittelbar Energie aus Nahrung und Wärme, um zu überleben. Darüber hinaus gibt es den darauf hingeordneten Energiebedarf, z. B. an Strom und Treibstoffen.
Die heutigen Methoden der Energiegewinnung greifen in einem erheblichen Maße in natürliche Abläufe ein. Wir wissen das. Das Stichwort „Klimakatastrophe“ ist in aller Munde. Wie aber entsteht das Treibhaus Erde? Welche Folgen ergeben sich für die Erde, für den Menschen? Auch künftig wird der Mensch notwendig seinen Energiebedarf decken müssen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich dafür?
Ein so vielschichtiges Thema kann uns ein Experte kompetent erläutern. Prof. Heinloth hat sich als Professor am Physikalischen Institut der Universität Bonn lange Zeit mit diesen Fragen befasst. Als Mitglied von zwei Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages zum Thema Klima und Energie war er über viele Jahre in beratender Funktion für die Bundesregierung tätig. Auch im Ruhestand lässt ihm dieses wichtige Thema keine Ruhe. Wir freuen uns sehr, dass er uns eine Einführung in diese komplizierten Fragen geben wird.
Nicht zuletzt ist Prof. Heinloth auch Odendorfer Bürger und Gründungsmitglied des Vereins Zehnthaus, weshalb es uns eine besondere Ehre ist, ihn bei uns begrüßen zu dürfen.

Mit freundlicher Unterstützung


Was fand im 3. Quartal 2009 statt

Samstag, 26. September 2009, Busexkursion, ganztags

Bus-Exkursions LVR Wollersheim / Römerthermen Zülpich:
Was ist ein Bodendenkmal? Zunächst einmal sind es „ ... unbewegliche oder bewegliche Denkmäler, die sich im Boden befinden oder befanden.“ Konkreter lassen sie sich bestimmen als Relikte von Lagerplätzen, Siedlungen, Gräbern, der Wasserversorgung und Verkehrswege. Die Außenstelle des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege im Rheinland in Nideggen-Wollersheim betreut den Südwesten des Rheinlandes (Kreise Aachen, Düren, Rhein-Erftkreis, Euskirchen, Heinsberg). An dieser Station unserer Exkursion werden wir umfassend über die Arbeit der Bodendenkmalpflege informiert.
Anschließend besichtigen wir die Römerthermen in Zülpich. Dieses interessante Museum der Badekultur wurde vor einem Jahr neu eröffnet. Wir haben für Sie dort Gruppenführungen gebucht. Dabei wird Bodendenkmalpflege an einem wichtigen Beispiel anschaulich.

Mitteilung
zur Exkursion LVR Wollersheim und Römerbad Zülpich (TOLBIACVM)

Mit freundlicher Unterstützung


Sonntag, 13. September 2009, 11 - 16 Uhr, Zehnthaus

Tag des Offenen Denkmals "Zehnthaus"
Programm durch Verein Zehnthaus e.V.

Tag des offenen Denkmals 2009: "Historische Orte des Genusses"


Ausstellung im oberen Saal:

und Kinder malen beim Tag des offenen Denkmals im Zehnthaus

  

Tagesprogramm und Ort zum Verweilen

„Grundschüler malen unser Dorf“

Das Landfrauen-Café hatte im unteren Saal geöffnet.

Schüler der Gemeinschaftsgrundschule „Am Zehnthof“ hatten Bilder von historischen Gebäuden in Odendorf gemalt, die im oberen Saal des Zehnthauses ausgestellt wurden. Die Bilder geben einen Eindruck, wie historische Gebäude auf Kinderaugen wirken, welche Details ihnen besonders in den Blick fallen.
Informationstafeln zur Geschichte und Bedeutung des Gebäudes waren im Zehnthaus aufgestellt. Unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“ wurde die Bedeutung eines Zehnthauses als Lagerstätte für „Genussmittel“ und der geschichtliche Aspekt in diesem Zusammenhang erläutert.


Flyer mit Informationen zum Gebäudeensemble am Zehnthof
gaben eine Kurzinformation über die historischen Gebäude am Zehnthofplatz.
Informationen zum Kartäuser Orden, zur Zehntabgabe und Architektur sowie die Kurzführungen durch ansonsten nicht geöffnete Bereiche des Zehnthauses fanden einen regen Zuspruch. 

Mit freundlicher Unterstützung



Samstag, 22. August 2009, ab mittags bis abends

Dorffest aller Odendorfer Vereine auf dem Zehnthofplatz

Pressemitteilung zum Dorffest

Kasperle in Odendorf  

Ein buntes Programm bot der Verein Zehnthaus beim diesjährigen Dorffest besonders für Kinder. Mit dem Kinderkurskasper eroberten Bettina Bünte und Astrid Westermann die Herzen der Kinder. Bei zwei Nachmittagsvorstellungen im Saal des Zehnthauses verfolgten kleine und große Zuschauer mit Spannung Kaspers Suche nach dem verschwundenen Schokoladenkuchen. Mit stimmkräftigen Zurufen machten die Kinder ihm Mut im dunklen Räuberwald und lachten über sein Ungeschick. Am Ende waren alle zufrieden, dass die Geschichte doch noch ein gutes Ende nahm. Eine Besonderheit war es, dass die Aufführung inmitten bunter Kinderzeichnungen stattfinden konnte.

    

Kurz vor den Kasperleaufführungen war im Saal eine Ausstellung „Odendorfer Grundschüler malen unser Dorf“ eröffnet worden, die die historischen Gebäude aus dem Blickwinkel der Kinder zeigt. Wen es dann wieder nach draußen auf den Zehnthofplatz zog, der konnte gleich am Pendelwurfstand seine Treffsicherheit testen. Viele bunte Preise winkten den Erfolgreichen, aber auch die Trostpreise waren nicht zu verachten. Etwas mehr Ausdauer erforderte die benachbarte Töpferwerkstatt, in der die Kinder Tiere, Pflanzen und Herzen mit Inschrift gestalteten. Noch einige Zeit nach dem Dorffest wird die Freude groß sein, wenn die fertig gebrannten Töpferwaren abgeholt werden können. Diese Angebote fügten sich in das Miteinander der Ortsvereine, die mit ihren Ständen auf dem Zehnthofplatz vertreten waren. Bei strahlendem Sonnenschein strömten viele Besucher zu dem schönen Fest, das bis in die Abendstunden dauerte.

Pressemitteilung zum Dorffest und KSK "Für uns Pänz" Stiftung

„Für uns Pänz“ ist für die Gemeinschaftsgrundschule
Das Dorffest in Odendorf war der richtige Anlass, einen Scheck der Stiftung „Für uns Pänz“ der Kreissparkasse Köln einzulösen. Die Stiftung fördert Projekte und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche. Im Frühjahr war aus einer Unterrichtseinheit im Zehnthaus, die von Herrn Biewald und Herrn Scholz vom Verein Zehnthaus, durchgeführt wurde, eine kreative Umsetzung des Gehörten und Gesehenen entstanden. Die Kinder malten historische Gebäude des Ortes. Diese Bilder wurden nun in einer Ausstellung im oberen Saal des Zehnthauses gezeigt. Um auch weiterhin die Kreativität der Kinder zu unterstützen, hatte sich der Verein Zehnthaus erfolgreich bei der Stiftung „Für uns Pänz“ beworben. Von dem Zuwendungsbetrag konnten Trockenwagen für den Malunterricht der Schule angeschafft werden, die im Beisein von Eltern und Kindern der Direktorin übergeben wurden.


Frau Weber-Grohé erzählte stolz von der Freude der Kinder bei der Gestaltung der Bilder. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass auch die Schule auf dem Dorffest vertreten ist.


Geschäftsstellenleiterin Sabrina Althoff von der Kreissparkasse Köln überreichte den Scheck. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Verein Zehnthaus zugunsten der Gemeinschaftsgrundschule Am Zehnthof. –


Die Bilderausstellung wird noch bis zum Tag des Offenen Denkmals am 13. September 2009 zu sehen sein.

Hier die Festbeiträge des Zehnthausvereins beim Dorffest

                           


Rollstuhlgerechte Zuwegung ins Zehnthaus wurde im August 2009 seiner Bestimmung übergeben

Die offizielle Einweihung der fertigen Rampenzufahrt ins Zehnthaus wurde im August 2009 in einem kleinen "Festakt" gefeiert. Hierzu fanden sich insbesondere alle Sponsoren, Helfer und Gäste vor dem Zehnthaus ein. Pressemitteilung

Bürgermeister Maack, Herr Lackmann und Herr Arentz Raiffeisenbank, Frau Dr. Burger Zehnthaus e.V.

      

Rampenansicht - Zuwegung ins Zehnthaus             Hinweis auf Sponsor - Edelstahlgeländer


Sommerferien vom 2. Juli - 14. August 2009


Dienstag, 11. August 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Domra / Mandoline und Bajan
Konzert weißrussischer Künstler


Mit freundlicher Unterstützung


Samstag,   8. August 2009, Treff 9.45 Uhr Werkstor
Exkursion: Orgelbaufirma Klais in Bonn
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Horst Pippert

        Internet-Portal Klais in Bonn
Werkstor, Eingang Kölnstraße 148 Weg-/Ortbeschreibung KlaisBonn

Ein herzliches Dankeschön geht an die

 
für die Gewährung eines Zuschusses
 

                            in Höhe von 2.300,00 EUR 
als Unterstützung unserer Zehnthaus-Kulturarbeit.


Was fand im 2. Quartal 2009 statt?


Dia-Vortrag "Alte Odendorfer Pfarrkirche"
Pressemitteilung

Mittwoch, 24. Juni 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Die alte Odendorfer Kirche und ihr Umfeld
"Ein historischer Glanzpunkt
"
Vortrag von Dr. Wolfgang Zahn


Herr Dr. Wolfgang Zahn hat uns in einem Lichtbildervortrag die spannende Geschichte der Alten Kirche und ihres Umfeldes erläutert. Nicht nur für Odendorfer Neubürger wurden hier interessante Einblicke gegeben. Es gab auch für Alt-Odendorfer noch die eine oder andere Einzelheit an „ihrer Alten Kirche“ zu entdecken.

  

Alte Kirche Petrus & Paulus vom Zehnthofplatz daneben Winterdurchblick vom Orbach

Betreten wir den Zehnthofplatz, so haben wir das schöne Ensemble von historischem Zehnthaus und alter Odendorfer Kirche, sowie Teile des alten Kirchhofs vor uns.

Zur „Alten Kirche“ wurde das trutzige Gebäude aus dem 12.Jahrhundert erst durch den Bau der neuen Kirche, die 1906 geweiht wurde. Damit schien das mittelalterliche Gemäuer nicht mehr gebraucht zu werden. Zweckentfremdung und eine damit verbundene Umgestaltung des Innenraums bewahrte die Kirche zum Glück vor dem Abriss. So konnte, als in den 70er Jahren ein Umdenken einsetzte, die Kirche in wichtigen Teilen in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden und kann heute wieder für Gottesdienste genutzt werden.

Das Kirchengebäude und seine Ausstattung zeugen von der wechselvollen Geschichte über Jahrhunderte. Gebaut im 12.Jahrhundert erfuhr die Basilika im Spätmittelalter und im Barock Veränderungen. Einiges lässt sich durch Vergleich mit anderen Kirchen der Region vermuten und rekonstruieren. Von dem einstmals großen umfriedeten Kirchhof ist nur noch eine kleine Fläche geblieben. Der Blick vom Orbach aus lässt ahnen, wie sich hier einst eine Wehrmauer erhob.

Mit freundlicher Unterstützung 


Montag, 15.06.2009 war "Spatenstich" und damit Baubeginn der behindertengerechten Zuwegung ins Zehnthaus (Rampe).


Dienstag, 2. Juni 2009, ganztägig

"Echternacher Springprozession"
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Horst Pippert

Wohl jeder hat es schon einmal gehört: „Das ist ja wie die Echternacher Springprozession, zwei Schritte vor und einer zurück!“ Woher kommt das geflügelte Wort?

      

Der Verein Zehnthaus Swisttal-Odendorf/Essig ging dem auf den Grund und führte eine Busexkursion nach Echternach (Luxemburg) durch. Dort machen sich seit 1270 Jahren tausende Springer, Musikanten und Beter auf den Weg durch die Straßen und Gassen des Abteistädtchens zum Grab des Heiligen Willibrord.

  Die Exkursionsteilnehmer erlebten eine farbenprächtige Springprozession und eine Fülle von Musikgruppen, wie sie so mancher nie zuvor gesehen hat.

   Hohe kirchliche Würdenträger in großer Ansammlung, unter ihnen auch der Kölner Kardinal Meisner, der zu den Prozessionsteilnehmer als Gastprediger sprach.

Da war unser Bus aber schon auf den Weg nach Waxweiler, der Legende nach der Ursprungsort dieser Springprozession.


Dienstag, 26. Mai 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus
"Echternacher Springprozession"

Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Horst Pippert 

Im Jahre 658 wurde der heilige Willibrord in Northumbrien geboren. Er zog im Alter von 32 Jahren gemeinsam mit 11 Gefährten zum europäischen Kontinent, um zu missionieren. Aufgrund einer Schenkung konnte er in Echternach ein großes Kloster errichten, in das er sich immer wieder gerne zurückzog. In hohem Alter starb er im Jahre 739 und wurde in Echternach beigesetzt. Bald schon kamen Pilger an sein Grab, er wurde als Heiliger verehrt.

Was ist in den 1270 Jahren geschehen, die seitdem vergangen sind? Warum kommen auch heute noch Pilger nach Echternach. Und was hat es mit der berühmten „Springprozession“ auf sich, die in jedem Jahr am Pfingstdienstag stattfindet?

Viele Fragen ranken sich um die Person Willibrord, den Ort Echternach und die Springprozession.

Prof. Horst Pippert, unser Kulturwart, hat uns viel Interessantes zu diesem Fragenkreis mitgeteilen. Mit Filmmaterial und Musik wurde die Springprozession für uns anschaulich und hörbar. Er gab Antworten auf die Fragen: Wann die Springprozession entstanden ist. Wer das Springen eingeführt hat. Wie gesprungen wird. Welche Melodie dem Springen zugrunde liegt. Weshalb gesprungen wird. Welche Versuche der Unterdrückung es gab. Die heutige Gestalt der Prozession.

Es war ein vielfältiger Vortrag und spannender Abend.


Herzliches Dankeschön an das Kuratorium der
                            

für die Gewährung eines Zuschusses
 

                            in Höhe von 700,00 EUR 

zur Anschaffung weiterer Bilder-Trocknungswagen für den Kunstunterricht der Schülerinnen und Schüler der offenen Ganztagsgrundschule Am Zehnthof in Swisttal-Odendorf.

Hier "drücken" und Sie gelangen auf die Projektseite


Dienstag, 21. April 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus

Dia-Vortrag "Ons Baach, die Swist"
Vortrag von Georg Schmidberger

  

Dia-Schau - Am Rednerpult stehend Georg Schmidberger

Die Swist oder der Swistbach ist ein Bach mit einer Lauflänge von 43,6 Kilometern und gilt als längster Bachlauf Europas. Gewässersteckbrief (PDF-Dokument, 215 kB)

"Ons Baach, die Swist". Einerseits der nette, friedliche und romantische Swistbach: "Ein Bächlein kommt geflossen, so hell und so silberklar..." andererseits der Katastrophenbach, der den Anwohnern das Fürchten lehrte: "Die Baach, die baach, die hät möt ons de Aaap jemaat.."  In diesem Spannungsfeld wird der Swistbach in Bildern, Filmausschnitten, Geschichten und Liedern dargestellt. Alle Liebenswürdigkeiten und Unarten, die wir seit Generationen von unserem Swistbach kennen und über uns ergehen lassen mussten, wurden in der Dia-Vortrag von Herrn Georg Schmidberger vorgetragen. Das letzte Hochwasser in der Swist, bedingt durch andauernde und starke Niederschläge, kam am 06. März 2009 der Bachoberkante sehr nah. Wenn auch Odendorf nicht direkt am Swistbach liegt sondern am Orbach, so leidet der Ort auch immer mit, wenn es an der Swist, beispielsweise in Heimerzheim, heißt "Land unter". Über den sonst so unscheinbaren Orbach fließt nämlich die Steinbachtalsperre ab, wenn sie überfüllt ist und der Grundablass geöffnet werden muss. Dieses zusätzliche Wasser, welches in die bereits volle Swist fließt, führte in Heimerzheim 1961 zu katastrophalen Zuständen. Auch beim ähnlich schweren Hochwasser 1984 musste die Steinbachtalsperre geöffnet werden, weil durch den starken Wasserdruck der marode Damm
der übervollen Talsperre zu bersten drohte. Das in großen Mengen abfließende Talsperrenwasser zerstörte am 30./31. Mai 1984 in Odendorf die Orbachbrücke in der Nähe des Sportzentrums.

Mit freundlicher Unterstützung 


Was fand im 1. Quartal 2009 statt?

Samstag, 28. März 2009, 10.00 Uhr, Treffpunkt Zehnthaus
"Dorfputz 2009" in Odendorf - ab 12 Uhr Essen/Getränke

Bild-Eindrücke "Dorfputz 2009" in Odendorf 



weitere Bild-Eindrücke sind hier als PDF Datei hinterlegt
Pressemitteilung -> Pressetext mit Bildern PDF Datei


Donnerstag, 26. März 2009, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Autorenlesung/Gespräch - "Nix Zipzerip"

Buchautor Bernhard Grund


Autorenlesung in Text und Bilddarstellung

Der Buchautor Bernhard Grund aus Rheinbach las aus seiner Erzählung "Nix Zipzerip". Eine autobiografische Familiengeschichte aus der Sicht einer Geige. Bernhard Grund wurde 1932 in Waldenburg/Schlesien geboren. Er erlebte dort die schwierigen Zeiten des Krieges und die Vertreibung großer deutscher Bevölkerungsteile aus ihrer Heimat. Aber auch das Leben der in Schlesien verbliebenen Deutschen in der Nachkriegszeit unter polnischer Verwaltung. Die katastrophale wirtschaftliche Situation brachte damals für diese deutschen Arbeitskräfte und ihre Familien besondere Probleme. Sie waren eben die Verlierer des Krieges. Nur Flexibilität, Durchhaltevermögen und Improvisationstalent machten für sie das Leben einigermaßen erträglich. An die Widrigkeiten dieser Zeit erinnert Bernhard Grund mit seinem Werk, aus dem er im Zehnthaus vorlas. Die Autorenlesung wurde durch historisches Bildmaterial veranschaulicht. Anschließend war Zeit für Fragen und Gespräch über seine Erzählung und die Zeit ihrer Handlung.

Mit freundlicher Unterstützung 


Montag,  9. März 2009, ab 8 Uhr Zehnthaus
Projekt: "Schule im Zehnthaus" mit den Klassen3a und 3b im und vor dem Zehnthaus
Leitung: Klaus Peter Scholz


Bilddokumentation vom Projekt "Schule im Zehnthaus"


Mitgliederbefragung 2009 Ihre Meinung zählt!

Mitgliederbefragung zu Veranstaltungen und Wünsche (PDF)


Samstag,   7. März 2009, Treff 9.15 Uhr Werkstor
Exkursion: Orgelbaufirma Klais in Bonn mit anschließendem Orgelkonzert in St.Franziskus
Leitung: Klaus Peter Scholz

Pressemitteilung -> Pressetext PDF Datei

 Internet-Portal Klais in Bonn
Werkstor, Eingang Kölnstraße 148

                                                   
In unmittelbarer Nähe der Orgelbaufirma Klais liegt die Kirche Sankt Franziskus (Adolfstraße 77). Der Organist Vincent Heitzer führte in einem kleinen Konzert die Klais-Orgel dieser Kirche vor.
Das Programm für die Orgelführung  in St. Franziskus, Bonn.
Beginn: Improvisation zur Vorstellung der einzelnen Register der Klais-Orgel
Vincent Lübeck (1654-1740)  -  Präambulum G-Dur
Johann Sebastian Bach (1685-1750) -  Präludium und Fuge in B-Dur (aus: acht kleine Präludien und Fugen)
Cesar Franck (1822-1890)  -  Prelude h-moll (aus: Prelude, Fugue et Variation)
Edward John Hopkins (1818-1901)  -  Andante tranquillo
Improvisation  -  Präludium und Fughette in D-Dur

Weg-/Ortbeschreibung Klais & Sankt Franziskuskirche Bonn

Mit freundlicher Unterstützung 


Dienstag, 10. Februar 2009, Zehnthaus
Mitgliederversammlung
Da in diesem Jahr der Verein Zehnthaus sein 35jähriges Bestehen feiert, nutzten wir in der Mitgliederversammlung die Gelegenheit, diejenigen Mitglieder zu ehren, die 1974 den Verein mit gründeten und den Verein unterstützten.
 

Stehend: Prof. Dr. H. Pippert, F. Daube, Dr. H. Platz, M. Gadow, Dr. D. Ertle

Sitzend : G. Schwarz, Fam. L. u. I. Gemberg-Wiesike, H. Vornhagen, G. Kerner

Im Anschluss an die Ehrung kamen alle Anwesenden mit Ihren  "Erinnerungen an die Gründertage" ins Gespräch.

Bilder zur Veranstaltung


Montag, 12. Januar 2009, Zehnthaus EG-Saal

Neujahrsempfang des Vereins Zehnthaus e.V.
Ort: Zehnthaus, Am Zehnthof  1, 53913 Swisttal



Ein herzliches Dankeschön geht an die

Weitere Presseartikel von etlichen Veröffentlichungen




Jahresprogramm 2008 - Flyer
Sie benötigen ein kostenloses PDF Programm? Hier -> Adobe Reader


Veranstaltungen 2008

Dank an unsere Sponsoren, Förderer sowie Stifter der


Montag, 7. Januar 2008, 19.30 Uhr, Zehnthaus

Neujahrsempfang
des Verein Zehnthaus e.V.

Mittwoch, 13. Februar 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Mitgliederversammlung
mit Vorstandswahlen

Samstag,8. März 2008, ab 9.00 bis 17.30 Uhr
Exkursion: Das fränkische Erbe in der südl. Kölner Bucht
Leitung: Dr. Norbert Kühn

Dienstag, 8. April 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Der Westwall
Vortrag von Herrn Wolfgang Wegener

Samstag, 12. April 2008, 9.00 Uhr
Exkursion Westwall – Abfahrt ab Zehnthof
Leitung: Herr Wolfgang Wegener

Dienstag, 27. Mai 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus

Die Euskirchener Tuchfabrikation
am Beispiel der Tuchfabrik Müller
Vortrag von Herrn Detlef Stender

Hier -> Fotos zur Veranstaltung

Hier geht es zum Rheinisches Industriemuseum, Schauplatz Euskirchen Kuchenheim - Tuchfabrik Müller


Samstag, 14. Juni 2008, 12 - 18.30 Uhr, Treffpunkt Zehnthaus
Exkursion - Wassermühlen in der Eifel
Leitung: Prof. Dr. Horst Pippert

Hier -> Fotos zur Veranstaltung


Sommerferien vom 26.06. bis 10.08.2008

Samstag, 09. August 2008 ab 12 Uhr
Dorffest in Odendorf auf dem Zehnthofplatz


Donnerstag, 14. August 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Musikabend - Volksweisen aus Weißrussland
Zwei Musik-Dozenten spielten auf Zimbal und Knopfakkordeon.


Mittwoch, 27. August 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Elisabeth von Thüringen
Vortrag von Frau Dr. Maria Burger


Sonntag, 14. September 2008, 12.00-16.00 Uhr, Zehnthaus
Tag des offenen Denkmals - Bilderausstellung / Dia-Schau


sowie

Ernte-Dankfest auf dem Zehnthofplatz und im Zehnthaus und  ausgerichtet vom Swisttaler Bauernmarkt & Landfrauen-Cafe.



Dienstag, 23. September 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Patrouille auf dem Fluß - die römische Rheinflotte
Vortrag von Herrn Dr. Gerhard Bauchhenß

Bilder vom Vortrag


Freitag, 17. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Kammermusikabend mit dem Schöbel - Quartett

Serge Rachmaninoff: 2. Streichquartett in g-Moll (Fragment)

Allegro moderato, Andante molto sostenuto

Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 18 Nr. 5 in A-Dur

Allegro, Menuetto, Andante cantabile, Allegro

Programm:

Franz Schubert: Streichquartett op. 125 Nr. 1 in Es-Dur

Allegro moderato,  Scherzo Prestissimo, Adagio, Allegro


v.l. Getrud Schmidt, Henrike Heider, Peter Bruns, Heinz Schöbel

Samstag, 25. Oktober 2008, 13.00 Uhr, Treffpunkt: Alter Bonner Friedhof, Eingang - Bornheimer Straße
Friedhofs-Führung mit Prof. Dr. Günther Walzik - Teil 2

Am Samstag, 25. Oktober 2008, 13.00 Uhr, bestand die Möglichkeit, den Rundgang mit Prof. Walzik auf dem Alten Bonner Friedhof fortzusetzen. Die Gruppe war von den geschichtlichen Aspekten und Hintergründen die Professor Walzik seiner Zuhörergruppe vom Zehnthausverein bot, wieder einmal begeistert.
Die wissensreiche, dreistündige Exkursion ging wieder einmal viel zu schnell vorbei. Vielen Dank an Professor Walzik vom Zehnthausverein.



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Montag, 27. Oktober 2008,  Raiffeisenhaus Rheinbach Preisverleihung zum Wettbewerb "Gemeinschaft und Integration" - Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel e.G.

Urkunde für den Zehnthausverein

Preisverleihung zum Wettbewerb „Gemeinschaft und Integration“ der Raiffeisenbank Rheinbach Voreifel eG


Dienstag, 18. November 2008, 20.00 Uhr, Zehnthaus
Mariechen saß weinend im Garten - Moritaten und Küchenlieder im Zehnthaus
Ein musikalischer Abend mit dem Ensemble "Die MoriTäter"

Tolle Premiere und Riesenbeifall für die MoriTäter




v.l. Christian Prasser,  Ludwig Pott, Bärbel Dückers-Thielen, Fritz Thürnau

Einen großen Erfolg konnte der Verein Zehnthaus Odendorf/Essig mit der Einladung der „MoriTäter“ verbuchen. Sie begeisterten ihr zahlreich erschienenes Publikum in passenden Kostümen mit Küchenliedern und Moritaten. Mit Fritz Thürnau aus Odendorf an der Spitze brachten Bärbel Dückers-Thielen aus Weilerswist, Ludwig Pott aus Niederholtdorf und Christian Prasser aus Bonn das Publikum in Höchststimmung.

Nicht nur Vorträge zu Fachthemen und Exkursionen zu historischen Stätten bietet der Zehnthausverein seinen Mitgliedern, Freunden und Förderern; es sollte auch mal etwas Leichtes sein. Dass er mit der Entscheidung goldrichtig lag, zeigte der Ansturm von Besuchern. Es wurde ausgiebig über das Leid des Frauenzimmers Sabinchen und des im Garten weinenden Mariechens berichtet. Die sie verführenden Räuber, Jäger und Seeleute wurden heftig kritisiert. Dass es aber auch mit der „Moral der Pfaffen“ nicht immer zum Besten stand, kam ebenfalls zur Sprache.

Ludwig Pott fand die verbindenden Worte zwischen den Stücken und würzte sie mit Hintersinn und Sarkasmus. Die Künstler zeigten sich in Hochform, sie sangen und spielten schwungvoll und gelöst. Es entstand geradezu eine Wechselbeziehung zwischen ihnen und dem Publikum, das ihren Vortrag immer wieder mit anhaltendem Beifall quittierte.


Freitag, 28. Nov. bis Sonntag, 30. Nov. 2008
27. Kunstausstellung im Zehnthaus unter der
Schirmherrschaft des Vereins Zehnthaus e.V.

Die Vernissage, zu der jedermann herzlich eingeladen war, fand am Freitag, 28.11.2008 um 20.00 Uhr statt.
Die 27. Kunstausstellung wurde durch Frau Dr. Burger eröffnet.
Redetext hier abrufbar!
An der Drehleier sorgte Herr Professor Pippert für die musikalische Untermalung an diesem Abend.

Die Öffnungszeiten der Kunstausstellung im Zehnthaus waren:
Samstag, 29.11.2008  15:00 - 18:00 Uhr
Sonntag, 30.11.2008  11:00 - 18:00 Uhr

Kontakt: Elke Marion Utecht - Fotografische Nachlese 2008


Freitag, 5. Dezember 2008, 20.00 Uhr - (19.00 Uhr Einlass)
Ort: Zehnthaus, Am Zehnthof 1, 53913 Swisttal

Gast: Filmemacher Dietrich Schubert

Film und Gespräch
Film "Ein trefflich rauh Land"